wenn man Richtung Süden startet, hat man nach mehreren Touren ja immer das Problem, dass man gewisse Bereiche schon kennt. Aus diesem Grund sind wir etwas weiter als letztes Jahr nach Süden gefahren, also nicht nach Frankfurt, sondern nach Mannheim. Dennoch treffen wir auf bekannte Landschaften, und das hilft uns in den Tritt zu kommen. Teilweise nutzen wir extra einfach die andere Seite des Rheinufers und manchmal sind wir froh Dinge wieder zu erkennen und wundern uns über unser Durchhaltevermögen im letzten Jahr bei der sengenden Hitze. Das bleibt uns heute erspart, dennoch läuft es noch nicht von selbst.
Uns tut die Landschaft gut, die Tiere…. Störche, Biber, Hasen, Wildgänse usw. was uns Stress bereitet, sind die Landschaftsbereiche, in die der Mensch eingegriffen hat. Hier bedeutet es auch für uns „Streckenabweichung“ große Ausweichschlenker und wir spüren fast den Ärger der Natur.

Die Streckenabweichung ließ uns auch noch einen Teil von Karlsruhe streifen und schon wird es kompliziert Wege zu finden, es ist laut und unübersichtlich.
Wir atmen beim wahrsten Sinne des Wortes auf, als wir die Stadt verlassen können. Wieder auf den Dämmen, reißen etwas unmotiviert die bereits bekannten km und sind schon gespannt auf die neue Strecke.
Abends bei Spätzle fassen wir nochmal zusammen, es ist schon verrückt wie weit weg man sich fühlt, wenn die Entfernung mit eigener Kraft hinter sich gebracht wird. Wir sind erst knapp zwei Tage auf dem Rad unterwegs und haben enormen Abstand.
Dann müssen wir für uns nochmal feststellen, dass offensichtlich bereits gefahrene Strecken körperlich anstrengender scheinen. Es is also der Reiz des Neuen, des Entdeckens, das uns beim Radfahren immer wieder von den Anstrengungen ablenkt und einen Großteil dieser Art zu Reisen ausmacht.
Morgen ziehen wir durch nach Breisach, das haben wir nun beschlossen, ab dann geht es wieder ins Ungewisse Richtung Basel. Wir freuen uns!!!!!!







Weiterhin gute Fahrt füreuch. Wenig Pannen,viele spannende Ereignisseund radlerfreundliches Wetter. Meine guten Wünsche begleiten euch. Ciao= Lilly
Ähhm. Meine Leertaste spinnt.
Das verspricht ja spannend zu werden, weil ihr jeden Morgen entscheiden
könnt, wo es lang gehen soll. Jedenfalls regnet es nicht und es ist nicht glutheiß, also gute Bedingungen für eure Reise. Viel Spaß und bleibt
gesund, ich begleite euch in Gedanken,
Marianne
Schön, dass wir euch hier wieder begleiten können!
Super, dass das Wetter auch mitmacht. Ich wünsche euch eine Reise voller wundervoller Erlebnisse und Begegnungen. So eine Reise ist ja auch wie ein Jakobsweg. Man kommt wirklich zu sich und in Einklang mit der Natur und dem Schöpfer. 🙂
Liebe Grüße
Bettina
Hurra, endlich lese ich Euch „hinterher“ – wo sind die Bilder vom Biber?