jetzt wird alles neu :-). Jetzt fahren wir auf neuen Strecken. Unser Ziel ist heute Basel, wir haben vorsorglich eine Unterkunft dort in einer Jugendherberge gebucht. Irgendwie gefiel uns die sehr und sie liegt direkt am Rhein.
Der gestrige Tag hat uns noch Einiges abverlangt. Kurz vor Ende der 100 km Strecke durch Staub und Hitze ging es zunächst noch einmal steil in die Berghänge. Das hat kurzfristig ganz schön Nerven gekostet und ich hätte das Navi beinahe wutentbrannt im Gebüsch entsorgt(also das Navi hat Ralf und den hätte ich am liebsten im Gebüsch…). Am Ende des Tages hat uns diese kurze Anstrengung eine endlose Serpentinenfahrt durch die heiße Abendsonne erspart. Aber ihr wisst ja…. erstmal lauthals meckern 😉 mit einer ordentlichen Abfahrt rollen wir in Breisach ein.
Hier haben wir im letzten Jahr die Seite gewechselt und sind nach Frankreich Richtung Colmar gefahren um unsere Tour entlang der Loire an den Atlantik zu starten. Heute geht es nun geradeaus weiter Richtung Rheinquelle. Sollten wir dies schaffen haben wir den Rhein nahezu komplett befahren. Wie gesagt der erste Zwischenstopp auf dieser Strecke wird heute Abend Basel sein.
Die Strecke am Rhein entlang auf deutscher Seite leider etwas ernüchternd. Lange Sprechen heißt es „Fahrn Fahrn Fahrn neben der Autobahn“ auf Kieswegen vorbei an riesigen Kiesbecken, die bei hohem Wasserstand das Rheinwasser aufhalten sollen, Zwischendurch kurze Lichtblitze durch offen stehende Flächen an denen man die Füße kühlen kann oder Picknick unter schattigen Bäumen machen kann.
In Basel dann der echte Grenzübergang und da sind wir. Etwas viel Sonne, erschöpft aber glücklich zufrieden und immer hungrig. Basel erscheint uns sonnig und leicht. Viele Einwohner und Touristen trieben mit aufgeblasenen Kissen einfach in der Rheinströmung mit, die Altstadt heftet sich an den rechten Rheinrand wie eine Perlenkette. Überall Cafés, Straßenmusik und die Leichtigkeit des Sommers. Die folgenden Bilder sind alle aus der Jugendherberge oder drum herum.
Die Jugendherberge ist bald gefunden und wir haben ein traumhaftes Doppelzimmer mit rundherum bodentiefen Fenstern und Blick in die Bäume gebucht. Es ist ein architektonisches Werk aus Beton und Holz und fügt sich dennoch zwischen die alten Gebäude ein Ein kleines Bächlein plätschert vorbei und lullt uns schon beim Abendessen fast in den Schlaf.
Dennoch noch kurz die Nacht für den nächsten Tag gebucht den Tag hier Revue passieren lassen 😉
















