da!!!!!
Und wir machen heute Wellness Radeln 😉 .
Wir danken unseren netten Tischnachbarn beim gestrigen Schnitzelessen, für den Rat heute das Schiff zu nehmen und von der Mosel in die Saar zur fahren.
Wir werden langsam, was das Tagestempo angeht. Die Wahrnehmung
verschiebt sich (erste Urlaubsresultate) Die Abfahrtstelle von unserem Dampfer liegt keine 400m von der Jugendherberge entfernt. Alle strömen schon 30 Minuten vor Abfahrt auf das Boot um die besten Plätze zu bekommen. Ralf allerdings pilgerte noch zu einem 2 km entfernten Bäcker um Proviant zu holen und selbst ich (und wer mich kennt weiss, dass das unüblich ist 😉 ) setze mich oben in ein Café bestellte eine Selter und schrieb noch in unserem Blog, genoss den Blick über die Mosel. Wir brauchen keine besten Plätze, wir sind zur Zeit sowieso am besten Platz. Dann bekommen wir dann doch noch Premium Plätze – diese hatte keiner bei der Hektik bemerkt!
Super spannend fand ich das Ein- und Ausschleusen.
Das habe ich schon oft vom Festland gesehen aber noch nie im betroffenen Boot sitzend. Irgendwie
war dann noch kurzfristig die Panik vor der Flutwelle.
Alles ziemlich entspannt 😉 Sonne, Wasser, ein Glas Weißwein zur Mittagszeit, denn die leben hier davon, und keine Pflichten, so lässt es sich aushalten und die Anstrengungen des gestrigen Tages vergessen.
Wir gehen in Saarburg von Bord und nehmen uns untypischer Weise eine überschaubare Strecke nach Mettlach vor. Erwähnenswert für diesen Ort (Marianne du weißt es sicherlich). Hier ist der Hauptsitz von Villeroy und Boch. Hier gibt es Fabrikoutlets aber ungünstig für Satteltaschen, also auch keine Entscheidungsnot, auch eine Form von Freiheit! So nun gilt es wieder eine Unterkunft zu finden. Noch traumhafte 6 km an der Saarschleife entlang (diesmal nehmen wir den Rat einer jungen Dame ernst, nicht die 3 km bergauf zu nehmen) und wir haben die hiesige Jugendherberge gefunden.
Auf dem Zimmer mussten wir dann allerdings laut losprusten. Wir haben uns im Thema Jugendherberge von Nord nach Süd vom bequemen Boxspringdoppelbett, zu zwei Einzelbetten auf die hiesigen Schüler- Etagenbetten hochgearbeitet. Großartig 😉 allein was für ein Wort im Zusammenhang zu diesem Zimmer. Es war gerade 5qm groß, wollte der eine sich umziehen, musste der andere in die Dusche steigen und dies nicht, weil wir Angst vor Nähe hatten, sondern weil Verletzungsgefahr bestand. Im Rahmen des Etagenbettes befand sich eine Kerbe, damit sich der Schnapper der Eingangstür Tür nicht darin verfing….
Wir verbringen den Abend im nahegelegenen Fährhaus,
essen deftig und gut, sitzen direkt am Main, philosophieren über analogen und digitalen Fluss der Wolken, woraufhin alle verschwanden und über die Start- und Landetechniken der Enten.
Wir sind eeeeeennnnnttttspaaaaannnt.
Hallo IhrBeiden, das hört sich heute wirklich entspannt an, habt Ihrauch verdient nach Euren Anstrengungen, die Ihr supergut gemeistert habt. 850 km heißt mal eben von Berlin nach Salzburg zu radeln. Macht Jürgen morgen mit dem Flugzeug!! Habt noch eine schöne Zeit und liebe Grüße Margot