und unser Weg endet in Göttingen. Auf dem Weg dorthin sammeln wir noch die Eindrücke von Einbeck. Schon am Ortseingang roch es nach Hopfen und Bier (das weckt alte Erinnerungen von Ralf zum Einbeker Urbock), weil die Malzerei dort gelegen ist. In der Altstadt genießen wir Sonne, Sommer und Espresso dann geht es auf direktem Weg nach Göttingen, dem Endpunkt unserer Heide Leine Tour.

Die Leine fließt zwar noch ein Stück weiter nach Heiligenstadt und noch ein Stück östlich nach Leinefelden. Für uns ist Göttingen aber ein idealer Absprung auf unseren nächsten Etappenabschnitt, der in Würzburg starten soll. Nun gilt es noch am heutigen Tage eine Möglichkeit zu finden um nach Würzburg mit Bike und Gepäck zu finden.

Leider gar nicht so einfach – man muss halt Regeln einhalten ;-(

Für die Fahrräder muss man leider neuerdings 24 Stunden vorher die Fahrräder reservieren uns zwar online. Diese Reservierungen sind aber meist schon 3 Monate vorher ausgebucht oft aber ungenutzt, also fahren freie ICE Plätze die nicht benutzt werden aber auch nicht spontan buchbar sind ohne uns.

Also hangeln wir uns anstatt mit 1.30h mit dem ICE direkt Zug mit 4x umsteigen und Regionalzügen in 4.30h nach Würzburg (plus zwei Stunden warten am Bahnhof). Ich glaube Susi, weiß genau wie ich mich gefühlt habe, sie kennt den Stress den ich habe, wenn es darum geht eine Verbindung zu schaffen, alles Gepäck (und damls die Kinder) rechtzeitig in dem Zug unterzubringen und das nun 4x. Echt ne Rosskur ;-).

Alles klappte, nette maskierte Kontakte mit Abstand gehabt. Auch mit Corona gibt es die Biker Freunde, die gerne ihre Strecken austauschen. So wird auch diese Fahrt nicht langatmig.

In Würzburg ergattern wir ein Zimmer in der Jugendherberge, flüchten ein wenig vor den vielen Menschen auf der alten Brücke in Würzburg, hier wurde „Brückenshoppen“ gefeiert, gemeint war der Shoppen Weißwein und Corona schien es hier nicht zu geben, obwohl es selbst die Statuen recht und links der Brücke deutlich mahnten.

Mit Abstand genießen wir Semmelknödel in Pfifferlingsauce begeleitet von einem Shoppen Weißwein um dann die Nacht in zwei Kinderbetten in der Jugendherberge zu verbringen. Leider hat hier die unglaubliche Fehlkonstruktion einer Lüftungsanlage, die durch den Hall im Hinterhof so eine massive Geräuschkulisse hinterließ, dass an Schlafen nicht zu denken war.

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