Der nächste Streckenabschnitt beginnt hier in Würzburg, nämlich die „romantische Strasse“ von Würzburg nach Füssen.

Im Gegensatz zu den Betten war das Frühstück hier in der Jugendherberge ausgezeichnet! Wir starten so gegen 9 Uhr. Gleich beim ersten Antreten merkt man, dass die Nacht und der Schlaf einfach nur schlecht waren. Der Satz „ich fühl mich wie gerädert“ bekommt so eine sehr schöne Bedeutung 😉

Sofort hinter dem Ortsausgangsschild Würzburg beginnt unsere heutige Tour mit einer knackigen Steigung Richtung Hochberg – wieder ist der Name Programm.

Nachdem wir dies gemeistert haben führen uns Forstwege Richtung Wertheim. Dunkle Wolken am Horizont und tiefes Grollen sind ungewohnt und lassen nichts Gutes erwarten. So schnell wie sich der Himmel öffnete kamen wir gar nicht an unsere tief vergrabenen Regensachen ran – hatten wir nicht mir gerechnet. Zuerst dachten wir die Jacke reicht aber bei der nächsten Brücke mussten wir alle Register ziehen: Hose, Gamaschen und Kopfbedeckung, bei Starkregen geht es weiter. Als Blitz uns Donner uns zu viel wurde suchten wir Schutz unter einem Carport einer Kirche.

Wir haben ja Zeit 😉 welch seltenes Gut!!!! Wir lassen unsren Blick schweifen knabbern Kohlrabi, ein völlig durchnässter Jogger gesellt sich mit Abstand zu uns. Wir tauschen uns aus mit Wetterapps, Regenrardaren und Kreisverläufen von Gewittern….

Nach einiger Zeit lief er wieder weiter, auch wir hatten das Gefühl, dass sich zumindest Blitz und Donner gelegt haben und gegen Regen hatten wir nichts. Weiter ging es Richtung Wertheim.

Das haben wir dann auch schnell erreicht. Eine entspannte Altstadt mit viel Fachwerk und wenig Menschen. Beim Kaffeetrinken sofort ein Hotel gefunden direkt an der Tauber. Gute Betten, kein Lüfter, keine Autos alles entspannt.

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