…und jetzt haben wir den Wind von vorne.
bisher hatten wir ja den Luxus mit Windkraft zu fahren. Seitdem wir vom Donauradweg und der Eurovelo 6 in Wien auf die Eurovelo 9 Richtung Triest gewechselt haben, können wir uns über einen anderen Sonnenstand und Gegenwind freuen (Sonne ist egal aber Gegenwind ist schon anstrengend). Aufgeregt sind wir, jetzt betreten wir wirklich Neuland und auch das Gelände wird anspruchsvoller.
Wir kämpfen uns durch die letzten Reste Wiens Industriegebiets und finden problemlos die Eurovelo 9. Unerwartet ist diese perfekt ausgeschildert. Gleichzeitig ist dieses Stück der Eurovelo auch der Thermenradweg entlang am Wiener Neustädter Kanal und führt durch Baden, Bad Föslau und Wiener Neustadt. Die Strecke hatte das erste Mal unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten und lief abwechslungsreich über Felder, durch Wälder und entlang an Kanälen und Bächen aber auch 20km auf Schotter an Kiesgruben vorbei. Ohne die perfekte Beschilderung hätte man diese Wege nie gefunden – so wurde uns Autoverkehr komplett erspart.
Wir radeln heute durch den Wiener Wald nehmen die ersten Steigungen der Wiener Alpen in Angriff. Uns begegnen deutlich weniger Radtouristen, auch die Biergärten alle 500m fallen weg. Wir müssen uns mit unserer Tagesversorgung umstellen. Man ist wieder mehr auf sich allein gestellt und gleichzeitig steigt der Abenteuerfaktor.
Wir haben unsere Strecke gut eingeteilt und uns eine Unterkunft gesucht, die kurz vor Mönichkirchen liegt. So haben wir die anspruchvollste Steigung morgen früh frisch ausgeruht vor uns.
Wir übernachten heute in dem einzigen Gasthof weit und breit und freuen uns bei dem einbrechenden Starkregen ein Zimmer im ersten Stock zu haben. Gute Nacht ihr lieben Leser und vielen Dank für eure motivierenden Kommentare – wir genießen jeden Moment das ist versprochen.













Ihr Lieben, klingt super und Ihr habt Spaß, das sieht man. Weiter so, liebe Grüße aus HH,Susi