sooo lieben wir es!!! Mit unserem Start in dem friedlichen Xanten starten wir wieder in echte Urlaubsatmosphäre.

Es geht über Deiche, Felder und Wiesen und man kann die Nordsee fast schon ahnen. Den Wind von vorne kämpfen wir uns langsam aber gut gelaunt voran.

Der Rhein zerstreut sich so langsam. Er teilt sich auf in neuen und alten Rhein, bildet Seen und wird durch Kanäle ergänzt. Das bietet Platz für viel Schönes. Schafherden, Pferde am See, Hasen kreuzen unseren Weg, Reiher, Störche und Wildgänse. Ich könnte die Welt umarmen und all die aktuellen Probleme dieser Zeit um uns herum vergessen.

Der Rhein bildet also ab hier sein Flussdelta, indem er sich zerstreut. Er hat noch ein paar Höhenmeter zu verlieren, bevor er in die Nordsee mündet. Wir kommen in den Genuss auf unserer Strecke nach Arnhem zweimal auch kleine Personenfähren in Anspruch zu nehmen. Einmal überqueren wir den alten Rhein und einmal eine kurze Kanalstrecke.

Das Wetter bleibt uns bis kurz vor Arnhem gut gesonnen. Aber irgendwann war Schluss…. Der Himmel öffnete seine Pforten und am Rhein bedeutet das immer richtig viel Wasser von oben. Wir müssen Gas geben, um noch unter einer Autobanhnbrücke Schutz zu finden. Es ist immer wieder erstaunlich auf welche Reserven der Körper dann noch zugreifen kann. Als wir endlich in der Stadt ankommen, war es schon ziemlich spät – also raufen wir uns zusammen, und suchen noch eine Unterkunft, obwohl wir eigentlich erschöpft, kalt und hungrig sind.

Jedes Mal freuen wir uns, dass wir uns immer wieder so organisiert bekommen, dass wir es immer schaffen den Tag „rund“ zu kriegen. Am Abend irgendwo warm und trocken mit Internet, gutem Essen und einem warmen Bett hier sitzen und unsere Erlebnisse aufschreiben können.

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