… in Arnhem machen wir uns auf den Weg, wieder bei gemischtem Wetter. Das Rheindelta wird inzwischen nicht mehr von dem klassischen Flussverlauf geprägt. Wir fahren jetzt durch Waldgebiete und durch die Bäume funkelt immer mal wieder ein Wasserverlauf.
Wasserverlauf hatten wir auch oft von oben und eben diesen von der Nordsee kommend ankündigen Gegenwind. Jacke an Jacke aus Wetter hieß es früher in unseren Nordseeurlauben. Und genaus os ist es 😉 kaum hat man sich endlich alle Regenklamotten angeplünnt, hat es aufgehört zu regnen…..inzwischen ist es auch so, dass wir an unsere Grenzen kommen mit unseren Klamotten, die ja auf Kroatien eingestellt waren, sprich abends lockere 26 Grad, während wir uns hier mit 18 Grad auseinandersetzen. Auch das abendliche Essen draußen, dass es so einfach machte mit dem Abstand halten, wird immer ungemütlicher.
Auf dem Weg über die „Dörfer“ sehen wir unglaubliche viele Villen im Kolonialstiel. Sicher sind das „Mitbringsel“ aus der Kolonialzeit in Süd-Afrika. Alles ist hier gepflegt und sehr geschmackvoll. Ein Straßenkaffee schöner als das andere. Wir übernachten heute in Utrecht.
Uns begeistert unterwegs wieder dies Fahrradkultur in Holland. Wir sind heute über 70km ohne jeden Kantstein gefahren. Teilweise waren die Radwege wieder breiter als die Straßen und Baustellen auf den Straßen führten zu keiner Beenträchtigung für die Radwege. Es gibt viele Ampeln die automatisch auf grün schalten wenn ein Fahrradfahrer an die Ampel fährt und kein Auto an der Ampel wartet. Es wäre so als ob man von Hamburg nach Neumünster fährt ohne irgendwelche Unterbrechungen. Selbstverständlich sind auch Strassenschilder für Fahrradfahrer zur Orientierung.
Morgen wollen wir nach Amsterdam, Tobias und Pauline besuchen und danach an die Nodseeküste nach Zandvoort.










