heute aber zum Glück nicht non oben ;.) im Gegenteil im Laufe des Tages kommt sogar die Sonne raus.

Unser Tag beginnt wieder mit einer wilden Dünenjagd und mit Wind aus Nord Ost mit Fahrtrichtung Nord Ost. Die Landschaft lässt uns dies vergessen, wir können uns nicht sattsehen. Strand, riesige Dünen und unglaubliche Heide Landschaften und wir mittendrin.

Unsere 2000km haben wir jetzt geknackt bei unserer diesjährigen Reise und so langsam geht es auch deutlich wieder in Richtung Heimat. Als wir die die Dünenlandschaft verlassen und auf das IJsselmeer zusteuern fällt uns wieder auf, wieviel Wasser hier überall ist, nicht nur Kanäle und Flüsse, sondern ganze Felder werden abgetrennt und mit Wasser aufgefüllt – ob das zur Regeneration der Felder oder zum Schutz der Tierwelt gilt? Oder vielleicht ist es auch eine Kombination aus allem.

Ja liebe Susi und liebe Anja, vielen Dank für eure Nachrichten…tatsächlich sollte die Überquerung des 30km langen Dammes unser heutiges Highlight werden. Einige Fakten zu diesem sogenannten Abschlußdeich. Fertiggestellt schon 1932 ist das sogenannte IJsselmeer entstanden (heute übrigends ein Süßwassersee). Die Fläche beträgt über 1100qm ganz schön groß, zum Vergleich Hamburg gesamt hat rund 750qm. Ziemlich „gerädert“ 😉 kamen wir vom vielen Gegenwind dort an und dann stoßen wir uns erstmal die Nasen an den Baustellen Schildern. Klar wird schnell, mit den Rädern – KEINE Chance den Damm zu überqueren, der Damm soll erhöht und verstärkt werden (Klimawandel). Dauer der Baustelle mindestens fünf Jahre. Alternativen zunächst keine.

Ein netter älterer Holländer auf seinem klapprigen Rad, den wir zu Rate zogen, merkte schnell, dass wir ihn nicht verstehen und nicht kapierten wohin wir sollten. Kurz entschlossen verabschiedete er sich von seinem Gesprächspartner am Gartenzaun und winkte uns hinter sich her. Wir mussten uns wirklich sputen, denn mit strammmem Tempo über Autobahnbrücken auf und ab hängte er uns schmunzeld fast ab. Er ließ nicht locker bevor er uns Greenhorns genau da absetzte wo die kostenlosen „Fietzenbusse“ für den Transport über den Damm im Stundentakt starten. Fröhlicher Abschied, und ganz undankbar sind wir nicht über die 25km, die uns dadurch erspart bleiben. Die restlichen 5km zum Festland geben uns noch einen Einblick auf das, was wir verpasst haben. (Wind Nord/Ost 😉

Später sind wir froh in Harlingen eingetroffen zu sein, essen warm eingemummelt draußen vor der Tür, weil wir die Innenräume der vollen Gastronomie hier meiden wollen.

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