… wir starten heute Morgen mit einer 50 minütigen Bootsfahrt von La Rochelle nach Ile d´Óleron. Dort kommen wir in Boyardville gegen 10.50 Uhr an. Es war traumhaft bei bestem Wetter mal übers Meer transportiert zu werden. Ruckzug waren die Räder auf dem Schnellboot angezurrt, dann waren wir normale Bootstouristen.

Auf der Insel waren wir etwas enttäuscht. Hatten wir uns lauschige Wege vorgestellt bis zum südlichsten Inselzipfel, so war es leider nicht. Es gab eigentlich nur eine große Straße, die mit einem Brückenviadukt endete, die dann wieder aufs Festland führte. So haben wir eine Küstenkurve am Festland gespart.

Auch auf dem Festland geht es zunächst weiter auf viel befahrenen Straßen. Es ist anstrengend und zum Glück nicht ganz so warm wie gestern.

Eine weitere Brücke gilt es zu überqueren. Und zum Tagesfinale dann wieder an die Küste.

Ab da waren sämtliche Strapazen vergessen. Unbschreiblich schön, unbeschreiblich dicht am Meer, unbeschreiblich leer und ursrünglich. Wir sind wieder einmal sprachlos.

Noch eine kleine Bootsfahrt, die wir praktisch auf den Punkt erreichen, steht an. Diese führt von Royan nach Le Verdon sur Mer. Zum Schluß gibt es noch eine Dünenfahrt und in Solac sur Mer übernachten wir. Wir sind voll von Eindrücken und können uns kaum vorstellen die Küste irgendwann zu verlassen. Die Atlantik Coast Route hält, was sie verspricht. Diese Dichte zum Meer haben wir so dauerhaft noch nie erlebt.

Ein Gedanke zu „Mehr Meer geht wirklich nicht…

  1. Eure „ Gute Nacht“ Fotos sind traumhaft schön, da kommt man richtig in Stimmung um abzuschalten und sich Ruhe zu gönnen. Vielleicht kann man daraus mal eine Reihe machen wie „Gute Nacht“ Geschichten zusammen mit den Sonnenuntergängen.
    Schöne Weiterreise und und viele tolle Erlebnisse

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