hat wieder angefangen 😉
Diesmal wieder ein Start, den wir in der Form noch nie erlebt haben. Mit Starkregen und Windböen sitzen wir in dem gemieteten Transporter auf dem Weg nach Magdeburg. Während der 300km Anfahrt geben wir die Hoffnung nicht auf, dass sich das Wetter beruhigt. „Es wird ja schon weniger…, ist bestimmt nur das Wasser auf der Fahrbahn…, da hinten wird´s schon heller…“



Aber es ist wie es ist! In Magdeburg auf dem Parkplatz der Autovermietung ziehen wir uns auf der Ladefläche des Transporters um. Alles, was gegen Regen hilft kommt zum Einsatz. Die Mitarbeiter der Autovermietung beobachten uns kopfschüttelnd als wir uns im strömenden Regen auf die Suche nach dem Elberadweg machen.
Bei diesem Wetter nützt die beste Navigation nichts, da das Display vor lauter Regentropen nicht zu erkennen ist und auch die nötigen Lesebrillen nicht einsetzbar waren. So fuhren wir sehr planlos, trotz wochenlanger Vorbereitungen am grünen Tisch, sofort in und um Magdeburg herum, anhalten, diskutieren, wieder zurück und immer versucht die Nerven zu behalten. Nach 25 unnötigen Kilometern unterbrechen wir den Tag und steuern völlig durchgefroren und nass das nächste Hotel an. Zum Glück ist uns der Humor nicht verloren gegangen und über uns selber schmunzelnd genießen wir den Abend und fallen müde ins Bett.



Und am nächsten Morgen sah es schon ganz anders aus, denn „nach Regen kommt Sonne“…

Immer noch kühl aber sonnig findet sich wie von selbst alles an, plötzlich war er da der Elberadweg Richtung Barby und ziemlich bald hatten wir auch die richtigen Spur zur Saale.


Nun kommen wir wieder in den Tourenmodus, stärken uns in Calbe mit deftiger frisch gekochter Erbsensuppe. Wir merken dabei wieder einmal wie wichtig es ist in flachen Gegenden in die Tour einzusteigen, weil man zunächst schon sehr damit zu tun hat den ganzen Tag in Bewegung und draußen zu sein bei Wind und Wetter.


Heute beenden wir den Tag in Alsleben an der Saale in einem Dorfgasthof, dessen Gastwirt uns sehr freundlich und herzlich empfängt, es gibt zwei Pott Kaffee, eine Geschichte von seiner Reise nach Vietnam und am Abend wird extra für uns gekocht.
Guten Morgen,
Ihr seid schon einmal bei Regen gestartet, seinerzeit Richtung Holland. Also habt ihr ja Erfahrung mit allen Wetterlagen. Es macht so eine Freude eure Erlebnisse zu lesen und die schönen Fotos anzuschauen.
Weiterhin viel Kraft für die „Anhöhen“ und bleibt mutig für Abenteuer.
Gruß aus dem Norden.
Mir kommen die Tränen aus „Mitleidenschaft“. Weiter so, es kann nur besser werden. Dazu Eure strahlenden Gesichter. Ich freue mich schon auf die nächste Post.
Liebe Grüße aus Berlin
Nochmal Moin. Ohje, ja, meine Empfehlung zu dem Regenponcho(erster Tag)hätte bei Sturmböen den Abflug bedeutet. Hmmm, wohl eher nicht in Reiserichtung? hoffentlich ab jetzt bessere Bedingungen. Grüsse aus Fintel