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hier starten wir mit unserer neuen Radtour. Gut vorbereitet und routiniert gepackt mit den Erfahrungen der letzten Reisen, weniger ist mehr, deshalb passen sogar noch ein Zelt, Luftmatratzen und Schlafsäcke in die Taschen, man weiß ja nie ;-), ist ja Hochsaison, ob man eine Unterkunft findet? Habe mich nun 25 Jahre erfolgreich geweigert aber es ist immer noch auf Ralfs to do Liste „einmal mit mir Zelten“ <3.
Unsere 500km von Hamburg haben mit dem Leihwagen gut geklappt. Morgens um 6 Uhr alles rein und los. Und dann 500km ohne Stau!!!! Läuft bei uns. Das einzige abenteuerliche an diesem Part war am Frankfurter Hauptbahnhof den Sixt Abgabepunkt zu finden, der sich im 6. Stock eines Parkhauses wiederfand. Oben angekommen – vergessen zu tanken….. Kosten für das Tanken durch Sixt 4€ pro Liter!!!!!????????? Okay dann nochmal schnell rein in den Feierabendverkehr am Frankfurter Hauptbahnhof, durch den Flixbus Zentralbahnhof kurz schnell tanken. Kein Problem wir haben ja Urlaub. Schnell wieder in den 6. Stock (ein Glück hatte ich Automatik, mit Anfahren am Berg hatte ich das noch nie so)
Nun konnten wir endlich loslegen, Räder beladen, schnell mit den Fahrrädern aus dem Parkhaus rollen. Und es ist kaum zu glauben! Als hätte nichts dazwischen gelegen, zwischen der letzten Tour und jetzt. Im Grunde genommen sind sogar die Fotos ähnlich. Sogar Regen war da, und zwar genau auf die Minute als wir das Parkhaus verließen. Darüber waren wir aber nicht ganz undankbar, hatten wir doch gerade vor der bevorstehenden Hitze Sorge. Ansonsten fühlten wir uns sofort wieder auf der Spur. Weite Felder, Störche, Froschgequake, Umleitungen, Steigungen an Weinbergen am ersten Tag, zu wenig Wasser, zu wenig Essen – wir waren sofort glücklich.
Unser Weg führte uns links am Main
von Frankfurt nach Mainz. Es ist unglaublich was man als Radfahrer alles mitbekommt. Als Autofaher ist man nie so dicht dran. Z.B. die Industrie, wir fuhren an Hoechst vorbei, ein Riesengelände wir brauchten alleine 12 km um Hoechst zu umfahren, denn dort darf man natürlich nicht am Rhein entlang.
Angekommen in Mainz
traf uns eine sehr ausgelassene und heitere Stimmung, Mädchen in pinkfarbenen Röcken und Prosecco, Jungs mit aufgeblasenen Beate Uhse Puppen auf dem Rücken, Mädchengruppen mit Krönchen auf, ein lustiges Völkchen – entweder der Tag des Junggesellenabschieds oder das gehört hier so. (Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht)
Wir wechseln
den Fluss und folgen dem Main, der in den Rhein fließt. Wenige km hinter Mainz liegt unser erstes Quartier in Nierstein.
Noch kurz im Biergarten gegessen und dann schlafen. Einereignisreicher Tag, Frühstück ungeklärt – erstmal schlafen.
Endlich gibt es den ersten post eurer reise zu lesen. Tolle bilder! Wir sehen uns ja bald