… mit Croissant und Kaffee (ein trockener nichtfranzösischer Croissant und ein schwarzer Kaffee vom Kapselfremdhersteller ;-)) nicht genug wie sich bald rausstellte.

Wecker klingelt um 7 Uhr, wir starten um 8.52 Uhr (wir wollen mal nicht kleinlich sein 😉 aber Navi an Bord.

Herrlicher Sonntag Morgen, alles ganz ruhig, noch angenehm frisch. Wir fahren auf dem Hauptdeich des Rheins und kommen gut voran. Unsere nächste Station ist Worms. Wir kommen an der Liebfrauenkriche vorbei, Beschreibung unseres Reiseführers „Liebfrauenkirche, Liebfrauenring, bedeutender spätgoischer Bau (14./15. Jhdrt.) inmitten der Weingärten, wo der berühmte Wein Liebfrauenmilch herkommt“ Realität machte uns fast betroffen, ein Zeuge der Zeit steht inmitten einer Industrielandschaft umgeben mit Blockbauten. Der Weinbau ist umringt von Hauptstraßen mit starkem Verkehr…

Von Worms gibt es leider nicht mehr Bilder, weil wir in der Streckenführung um Worms herum geführt mit dem direkten Weg nach Ludwigshafen führt.

In Ludwigshafen erwartet uns gleich wieder kein Naturereignis, sondern ein Industierereignis. BASF, weltweit größter Chemiekonzern, gegründet 1865. Bei Höchst war es nur das Gelände, aber Ludwigshafen ist BASF. Es ist alles gigantisch und bedenklich und wer Interesse hat liest den Wikepedia Eintrag insbesondere auch den Artikel über IG Farben.

Denn nun kommen wir zu einem anderen Reizthema:

Wir bezeichen ihn als den gemeinen E-Biker im Speziellen den Mountain E – Biker. Dieses Spezies kommt dir entgegen mit gebräuntem und eingeöltem Körper, Dauergrinsen im Gesicht, ausgestattet mit besten Bikerklamotten, brummend wie ein Bienenschwarm aber ohne jeglichem Schweißtropfen.

Vielleicht sollte man mehr Pausen machen 😉

Ein grillender Kleingartenverein und unsere Autopackdecke haben uns dann wieder nach vorne gebracht. Würstchen in Brötchen und Apfelschorle. Weiter geht es nach Speyer. Und das ziemlich schnell, denn wir werden von dunklen Gewitterwolken gejagt und wenn dann ein Blitz dazukommt, kann man schon mal wieder einen Zahn zulegen. Ganz Speyer rennet rettet flüchtet, aus den Strandbädern, Hockenheim lief gerade noch Formel 1 alle wollten trocken nach Hause kommen.

Wir schaffen es halbtrocken so wie der Wein am Abend in die Jugendherberge in Speyer und übernachten in Etagenbetten. Kultur war natürlich vorher noch Pflicht. den beeindruckenden Dom konnten wir nicht links liegen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert