…da soll noch mal jemand sagen
wir verlassen nicht unsere Komfortzone 😉
Wir werden gegen 5 Uhr morgens durch Regen und Gewitter geweckt, auch das spürt man ja im Zelt unmittelbar. Kurz nach 6 Uhr beruhigt sich das Ganze und wir stehen auf. Waschhaus, fertig machen, das komplette Campingprogramm und dann haben wir noch das nasse Außenzelt. Wir schütteln es ordentlich aus und verstauen nach trocken und nass in unseren Satteltschen. Auf dem Campingplatz hat noch nichts offen, wir essen noch die Reste
vom Vortag im Stehen, eine viertel Tomate, ein Joghurt, ein halbes Baguette, dann fahren wir los.
Gan
z schöner Temperatursturz, von gestern Abend 32 Grad auf heute Morgen 19 Grad. Wir wechseln von Rückenwind auf Gegenwind, also ganz ehrlich dann lieber Sonne, aber irgendwas ist ja immer. Da wir nicht richtig gefrühstückt und kaum geschlafen haben,
finden unsere Körper die Belastung heute gar nicht komisch. Wir versuchen uns mit französischen Kinderliedern bei Laune zu halten. (Frére Jacque… Sur le pont d avignons…)
Unser heutiges Ziel ist Besancon. Hier wurde z.B. Victor Hugo geboren. Die Lage der Stadt war schon für Julius Caesar ein wichtiger strategischer Punkt und im 17. Jahrhundert wurde ein
e riesige Festungsanlage in 100m Höhe erbaut, übrigens zählt dieses heute als Weltkulturerbe.
Wir fahen mit den Rädern unter der Zitadelle durch, finden sofort unser Hotel laden ab und belagern unser Zimmer. Schauen uns die Stadt und noch einige Sehenwürdigkeiten an und essen gut. Danach im Kontarst zur vorigen Nacht, schlafen im Boxspringbett. Herrlich!!!
