… nachem der Col du Portalet geschafft war, haben wir auch gleichzeitig Spanien verlassen und sind nach Frankreich eingereist. Unsere lange Abfahrt lässt uns noch bis Arudy kommen, danach sind wir erschöpft nicht nur vom Fahren, sondern auch von den Eindrücken des Tages.

Ein kleines französiches Logis Hotel empfängt uns freundlich, wir verwechseln spanisch mit französisch und mit einem weiteren mix aus englischen Vokabeln und viel Humor bekommen wir unser erstes französisches Menü am Abend und natürlich Baguette und Croissant am Morgen.

Am nächsten Morgen rollen wir nach Pau, es geht immer noch überwiegend bergab in die Stadt am Fuße der Pyrenäen. Leider gestaltet sich die Suche nach Unterkünften schwierig. Aufgrund der Feiertage (Himmelfahrtstag 9.5.), auch der 8. Mai war ein Feiertag, deshalb aufgrund des Brückentages hier alles ausgebucht. Wir nehmen kurzentschlossen den TER mit einer kleinen Zugfahrt nach Dax zur Hilfe und finden sofort eine Unterkunft, die uns aus besonderem Grund begeistert.

Bereits in der Lobby fällt uns ein Zeichen auf, das auf eine Waschmaschine hinweist 😉 wir hatten beide sofort die gleiche Idee. Ich sah Ralf schon mit dem Kompass den Gang überprüfen, wo am Nachmittag und frühen Abend auf Balkonen und bestenfalls in Waschmaschinennähe im Paterre mit sonniger Terasse zu rechnen war. So kam es, dass wir beim einchecken der schmunzelden Rezeptionistin schon sagen konnten, welches Zimmer für uns das Beste wäre. Sie machte es möglich und wir sortierten einmal hell, einmal dunkel zwei Trommeln, sogar bügeln konnten wir. Wir haben uns richtig gefreut – so kann es in Frankreich nach 6 Wochen Handwäsche mit grundgereinigter Kleidung weitergehen.

Am nächsten Tag ging dann einfach alles ganz einfach. Kein Wind, kein Schotter, kein Regen und keine fragliche Streckenführung, mit ungewohntem Weitblick radeln wir auf wenig befahrenen Straßen zügig über Land. Auch heute fahren wir nicht an der Küste, weil die Wochenendpreis einfach zu absurd dort sind. Wir finden eine nette Unterkunft in Ychoux.

Das Restaurant hat geschlossen, wir dürfen aber mit den mitgebrachten Sachen auf der Terasse Picknick machen. Wir genießen es noch so lange draußen zu sitzen und knobeln auch heute Abend, wie es morgen weitergehen kann. Auf jeden Fall morgen nochmal mit Sonne und auf direktem Weg wieder an den Atlanik.

3 Gedanken zu „Es rollt jetzt in Frankreich …

  1. Wow, ich bewundere euch, wie viele Kilometer ihr schon zurück gelegt habt! Aber ihr strahlt von einem Ohr zum anderen. 😀
    Das freut mich. Grüßt Tobi, wenn ihr bei ihm ankommt. Frankreich ist auch so wunderschön.
    Weiterhin eine gute Fahrt mit tollen Eindrücken und Bon Tour. 🙂

    Liebe Grüße

  2. Guten Morgen, Ihr Lieben, Ihr seid nicht zu toppen. Einmal die iberische Halbinsel umrundet, die Gebirge überquert und schon in Frankreich angekommen. Respekt! Ich wünsche weiterhin bon courage und gutes Gelingen

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