kaum zu glauben,
im Alltag haben wir es nie geschafft, Kai und Stefanie in Singapur, Berlin oder wo auch immer sie sich aufhielten, zu besuchen.
Heute beim Frühstück kam über Istagram die Frage, wo seid ihr denn genau, wir machen auch gerade Urlaub in Frankreich mit dem Wohnmobil. Kai und Stefanie fuhren Richtung Dijon, schnell fanden wir eine Schnittmenge von unserer Fahrradtour und deren Wohnmobilstrecke. Und zwar in dem Ort Montceau les Mines. Eine alte Minenstadt. Wir wollten uns in einem Café hinter der blauen Brücke treffen.
Wir kamen zu spät, weil bei einer Großbaustelle an der Autobahn, die Fahrradwege abgetragen wurden, der Umweg betrug lockere 10km. Nichts für ein Auto, aber für uns bei über 30 Grad schon merkbar. Die beiden warteten zum Glück tiefenentspannt auf uns. 😉
Doch dann war es geschafft, wir waren happy und freuten uns riesig. In der Zwischenzeit hatten Stefanie und Kai die Stadt erkundet, es gab an sich nichts sehen aber ein Restaurant mit einer Michelin Empfehlung.
Es gab
Tomatenminestrone mit Auberginen Tartar, Kalbsfleisch avec des légumes und Panacotta avec des framboises. Dazwischen natürlich noch des fromages. Wir tranken Rosé und Rotwein, eingerahmt von Aperetif und Espresso. Es war sehr, sehr lecker und um auf deine Frage zu kommen Bettina: ja wir glauben das ist so!
Wir genießen jeden Moment und Kai und Stefanie verhalfen uns auch noch zu einem kleinen „Sprung“.
Sie kamen heute Morgen zu uns ins Hotel, wir frühstückten dort ausgiebig. Danach schnallte Kai unsere
Fahrräder an deren Wohnmobil und schwubs waren wir rund 50km weiter. Wie schnell das geht mit Pferdestärken und Klimaanlage. Auf dem Kirchplatz von Digion beladen wir unsere Räder und verabschieden uns. Wir sehen hier das erste Mal die Loire. Eine der letzten natürlichen Flüsse Europas. Wir haben noch schlappe 40km vor uns nach Bourbon Lancy.
Heute ist es wieder extra heiß, also heißt es wied
er Schatten suchen und trotzdem zügig fahren. Jeder Tritt fällt uns heute schwer, selbst die Atemluft ist zu warm. Dadurch will man eigentlich nur immer irgendwo ankommen, und sich dann gar nicht mehr von der Stelle bewegen und nur noch abkühlen. Heute geht sowieso nichts mehr, da unser Vermi
eter unsere Fahrräder fürsorglich sicher eingeschlossen hat, dass selbst wir keinen Zugriff mehr darauf haben. Ist ja vielleicht auch gut so. Restaurant hat Ruhetag. Auch gut so, wir versorgen uns im Supermarkt und verbringen den Abend mit Montagea
rbeitern einer Industriebodenfirma, mit bayrischer Blasmusik aus deren Handys und Baguette, Käse, Chips und Rotwein aus dem
Supermarkt. Trés französich 😉
Morgen geht es weiter nach Decize.
Super, freut mich, dass ihr euch getroffen habt. Was für eine nette Überraschung! Wer das wohl eingefäldet hat? 🙂
Heiss ist es hier auch. Und Chips und Wein gibt´s hier auch. 😉
Also denke ich in der Hitze an euch.
Liebe Birgit, leider spielt mein Handy gerade verrückt. Mal geht dies und das nicht. Deswegen kann ich dir dort nicht schreiben. Aber swoweit alles ganz gut. Fühlt euch gedrückt.
Bettina