… jeder 😉

nun ist es so weit. Es geht weiter mit Regen. Unsere Unterkunft in Reenesse war wieder wunderbar. An dieser Stelle einen lieben Gruß an das Ehepaar aus Minden, die uns geholfen haben unser Hotel zu finden und zufälligerweise im selbigen untergebracht waren.

Gut verpackt starten wir! Schwierig ist allerdings nicht nur das Nass von oben, sonder die tiefen und breiten Pfützen auf den unbefestigten Wegen quer durch die Fünenlandschaft. Ich habe jetzt schon Respekt vor unserer Alpenüberquerung. Hier haben selbst die Dünen extreme Steigungen. Die höchste hatte immerhin 25% Steigung, bei Nässe und Flugsand hieß es hier dann absteigen. Schieben war angesagt grrrrrrr 🙂

another kind of picture with low carb and no sugar ;-)
another kind of picture with low carb and no sugar 😉

Und der Regen war 150%, als ob jemand die Schleusen geöffnet hat – aber wir wollten nach Brügge – also weiter geht es, wir sind ja nicht aus Zucker (aber schon müde und erschöpft von dem ständigen Wind und der frischen Seeluft)… So langsam sind wir richtig wettergegerbt und unerschrocken, der starke Wind von Vorne ist manchmal unser Feind, aber er weht auch die Wolken weg. So bleibt noch einletztes Mal Zeit für Spaß am Strand.IMG_1024

Uns läuft die Zeit davon!!!! Schon wieder werden es mehr km als geplant. Plan 1 entstand aufgrund Google Maps … 80 km bis nach Brügge, das ist das an Strecke, auf die wir uns bis jetzt eingespielt haben. Das Navi hatte den Nordseeküsten Radweg LF1a eingespeichert und führte uns im großen Bogen an der traumhaften Nordseeküste entlang. Ich liebe die Nordsee, das waren aber uneingeplante weitere 25km und wir wollten ungern im Dunkeln fahren… Ein paar Stichworte; Wind, Salz, Schweiß, brennende Oberschenkel, Erschöpfung, müde, Hunger, Durst, Kampfgeist, muss maaal und wann sind wir daaa???? IMG_1025Kurze Ausruhpause durch eine erneute Fähre, die uns übersetzt quer durch die Nordsee, vorbei an Containerschiffen und Frachtern. Zum Glück haben wir die noch erreicht. Wir erreichten die andere Seite der Küste um 17.45 Uhr und hatten noch 30 km vor uns. Der Wind hat sich natürlich nicht gelegt. Die Stimmung wurde auch ein wenig eisig, jeder konzentrierte sich auf den Kampf mit sich und seiner Erschöpfung und der Willenskraft noch heute in Brügge anzukommen. Wir beschließen beide nach diesem Ritt, dass wir hier von 1 auf 2 Nächten erhöhen.IMG_0936

Hier endet für uns der Weg auf dem Nordseeküstenradweg. Insgesamt haben wir jetzt 550 km gefahren, für uns beide die längste Strecke ever! Wir werden uns morgen Brügge anschauen, Radelsachen waschen und uns auf die Flandernroute vorbereiten.

 

3 Gedanken zu „Mit Sonne kann ….

  1. Hallo, Ihr „Wetterfrösche“ und „Wasserratten“ es ist nicht zu fassen, was Ihr mitmacht, aber Eure Strapaze wird sicher bald mit viel Sonne belohnt.
    (Sagt eine Optimistin) Viel Spaß in Brügge (denk bitte an ein Prospekt)
    Weiter viel Mut und Kraft für die Weiterfahrt.
    Gruß Mama

  2. erinnert mich an unser Holland über den volendamm 35km bei 34grad und ständig wind von vorne, am nächsten tag aufgewacht und strömender regen, der garnicht daran dachte pause zu machen und wir mußten 70km zum nächsten Hotel. ich erinnere mich noch heute an die quitschenden Turnschuhe und inden Satteltaschen alles naß. macht´s gut ihr beiden, seid tapfer und bald besseres wetter. gruß margot

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