30 km?
Die Frage stellt sich trotz des heutigen Sonnenscheins immer wieder.
Unser Ziel Wien scheint immer unwahrscheinlicher und wir können die Stadt Passau aufgrund unserer Nachforschungen über einen möglichen Rückweg nach
Hamburg kaum genießen.
Leider sind wir für das Orgelkonzert im Passauer Dom zu spät. Wir sind rastlos und unruhig. Die Stadt scheint im Ausnahmezustand. Die Straßen sind verstopft aufgrund der Grenzkontrollen. Hubschrauber überfliegen die
Stadt…und überall Polizei. Wir fahren zum Bahnhof um abzuklären ob eine Bahnfahrt am Sonntag von Wien möglich ist. Wir werden milde belächelt. Alle Züge sind belegt, ein Anruf bei Fluggesellschaften ergibt eine ähnliche Antwort.
Wir sind jetzt knapp drei Wochen
unterwegs und wir beschließen angekommen zu sein, wir beschließen den Satz, der Weg ist das Ziel auch hier umzusetzen und nicht traurig zu sein. Wir kommen aus unserer „Parallelwelt“ wieder in der Realität an. Da wir solche Momente nicht lange hinziehen können, beschließen wir noch heute den Rückweg anzutreten, selbst der ist nicht mit Rädern und
Bahn möglich, also greifen wir wieder zu der Lösung mit dem Mietwagen und starten gegen 16.30 in Passau und sind um 1 Uhr nachts zu Hause. Unser Fazit: Es ist nicht die volle Zeit gewesen, die wir fahren wollten aber immerhin! Einige Eindrücke möchten wir hier noch hinzufügen. So eine Tour ist sowohl körperlich als auch mental anstrengend. Wir sind 1250 km aus eigener Kraft gefahren, teilweise über 100 km am Tag. Wir hatten bis zu 6,5 Stunden reine Fahrtzeit am Tag und an manchen Tagen mehr als 2000 Kalorien zusätzlich verbraucht. Die heutige Technik zeichnet ja alles auf 😉 !
Nach einer Woche beginnt der Körper es zu akzeptieren den Tag auf dem Rad zu verbringen und man beginnt schlauer zu fahren und Morgenstund hat Gold im Mund. Für uns war diese Art Abstand zu gewinnen sehr wertvoll und wir sind auch dankbar dafür, dass wir uns selbst so genug waren – mit und ohne Worte, ausgelassen oder missmutig….da kommt halt so einiges zusammen 😉 wie im richtigen Leben.
Die vielen Eindrücke sind auch hier in unserem Reisetagebuch nur in Bruchteilen festgehalten.
Vielen Dank für eure Kommentare, die haben uns oft sehr motiviert weiter zu machen, obwohl die Beine weh taten!!!!!!!!!
P.S. Die nächste Tour haben wir schon in der Planung!!!!!!!!
Hi Borgit, hi Ralf,
es ist schade, daß ihr eure Reise in Passau beenden mußtet,aber unter den gegebenen Umständen ist es sicherlich besser so. Das Donautal in Richtung Wien hat beidseitig des Flusses so viele wunderschöne Überraschungen parat. Allein das Weinviertel ist eine Wucht, das sind die Weine dort übrigens auch und so manches Jausenbrettl wartet nun vergebens darauf von euch „vernascht“ zu werden.
Schön und gut zu wissen, daß die Heimreise gut verlaufen ist.
Liebe Grüsse an alle Guses
Ernst und der Rest aus Laaber
Ich hoffe ihr seid gut zu Hause angekommen , Respekt für euren mutigen Ausflug und für die vielen schönen Zeilen im Netz . 😃kommt erstmal gut mental zu Hause an 😍bis bald H&M 😘😘