Da es dieses Jahr mit unserer Radtour nicht geklappt hat, weil die Situation in der Firma es nicht hergab, fahren wir also zu Dritt los und besuchen Tobias und Pauline in Nantes in Frankreich. Mit einem Mietwagen soll es auf den Weg zu einer im Internet gemieteten ausgebauten Mühle 20 km entfernt von Nantes gehen. Und natürlich nicht auf dem direkten Weg 😉
Start 8 Uhr in Hamburg und um 10 Uhr Frühstück an der Autobahn.
So schnell wie möglich ans Meer sollte es gehen und nach Holland an die Küste. Hätte ich mir die Karte vorher genau angeschaut, wäre mir klar gewesen, dass dies ein nicht unerheblicher Umweg war…. aber egal „der Weg ist das Ziel“.
Im Auto allerdings nicht ganz so schön wie mit dem Rad. Das Fahren darin ist halt nicht so erfüllend wie mit dem Rad. Fremdbestimmt, abhängig von der Fülle auf den Straßen und der Parkplatzsuche bleiben einem die schönsten Plätze verwehrt.
Der Plan war nach Zandvoort bzw.
Scheveningen (Holland)zu fahren um dort den Nachmittag bei bestem Wetter am Strand zu verbringen und in dem uns bekannten Hotel von damals zu übernachten. Alles klappte gut bis kurz vor der Küste der Verkehr zusammenbrach. Zum Glück hatte unser Wagen Automatik und war so ruhig, dass der Stressfaktor sich gering hielt aber unser Plan ging nicht auf. Der Verkehr kam zum Erliegen, wir verbrachten den Sonnenaufgang mit der Hotelsuche um festzustellen, dass alles ausgebucht war. Also haben wir uns im Zentrum von Den Haag ein Zimmmer reservieren lassen.(mit „bestem“ Ausblick);-)
Wir mussten umdenken. Das gemütlich Dahintingeln kann man mit dem Auto vergessen. Wir werden wohl doch morgen direkt nach Nantes fahren.
Also los!!! Nach dem Frühstück ab auf die Autobahn, ruckzuck waren wir durch Belgien durch (über Gent) und sind in Frankreich. Dann haben wir km gerissen. Nur die Stadtautobahn durch Paris hat uns aufgehalten und Unsicherheiten an den Mautstationen.
So haben wir gestern 890km hinter uns gebracht und haben uns riesig gefreut Tobias und Pauline in die Arme zu schließen. Wir sind noch essen gegangen, aber ich war ziemlich erschöpft und schon sehr gespannt auf unsere Mühle.
Die haben wir dann um kurz vor Mitternacht erreicht. Mit einem Glas Rotwein kurz angestoßen
und dann in die Betten gefallen. Eins war sicher morgen außer einräumen und einkaufen soll nichts weiter stattfinden…..
Jetzt sitze ich hier nach einem guten französischem Frühstück, tatsächlich konnte ich mein Duolingo Französisch anwenden beim Einkaufen 😉 und sammle meine Gedanken.
Jonas spielt Saxofon und Ralf liest.

Ihr Lieben,
wie schön wieder von Euch zu lesen und mit den Fotos dabei zu sein.
Wunderschöne Tage und liebe Grüße an alle von Marianne