Wieder ab ins Auto und dann an die Küste ist
unser heutiger Plan. Dass jede Aktion
ob einkaufen oder Stadt oder Küste immer mit km „fressen“ verbunden ist, ist nach den bereits zurückgelegten 1500km echt hart. Den ganzen Tag in der Mühle bleiben war aber auch keine Option. Unser Mühlenleben gleicht einem Campingplatzaufenthalt. Da die Raumdurchmesser der verschiedenen Etagen nach oben hin immer kleiner wurden und damit auch die dahinführenden Wendeltreppen, war es unmöglich unsere Koffer nach oben zu transportieren.
Also fand alles Leben eigentlich unten in Küche und Bad statt 😉 wir leben aus den Koffern und verbringen den Mühlentag am Küchentisch.
Der Ort, der am dichtesten zur Küste lag war Saint Nazaire. Hier ist der 4. größte französische Atlantikhafen. Reste einer großen U-Boot Basis sind zu bestaunen. Dann haben wir den Strand gesucht und gefunden!!!! Herrlich, die Füße im Atlantik zu haben!!!!! Und es noch gar
nicht so kalt obwohl wir schon Mitte Oktober haben. Die Saison ist hier aber zu Ende und nach einer Stunde fahren wir wieder in die Mühle, denn abends sind wir mit Pauline und Tobias zum Essen verabredet in der Altstadt von Nantes.
Das kleine gemütliche Restaurant hat sogar einen Michelinstern erhalten und es war köstlich.
Leider wird alles überschattet von Ralfs starken Rückenschmerzen. Sehr viel Spaß macht uns aber Jonas, der mit seinem unglaublichen Humor die Stimmung bei uns in der Mühle hochhält!!!!