… heute zeigen uns Nathalie und Patrick eine ganz besondere Insel und zwar die Île de Noirmoutier.

Aufgrund von Ebbe und Flut ist die Zufahrtstrasse nur ein bis zweimal in 24 Stunden befahrbar. Den Rest der Zeit liegt die Strasse unter Wasser. Erst seit 1971 ist diese Gezeiteninsel auch mit einer Brücke zum Festland verbunden. Patrick zeigt uns stolz die schönsten Orte seiner Heimat. Wattenmeer, Badestrand und (Meeres)- Salzgewinnung. Abends gibt es ganz ein ganz tolles Essen in Clisson in der Nähe unseres Hotels. Wir lassen den Abend mit einem Spaziergang unter Sternen um die alte Burg ausklingen.

Früh am Morgen werden wir wieder abgeholt. Ziel ist Saint Malo. Eine der meist besuchtesten Touristenorte in Frankreich. Die Stadt ist extrem voll (Sonntag und Hauptreisezeit halt) aber trotzdem hinterlässt diese bretonische Stadt einen großen Eindruck bei uns. Traditionell wird noch einmal Galette gegessen, ein typisches Gericht aus der Bretagne. Es bringt totalen Spaß mit Nathalie, Patrick, Pauline und Tobias die Stadt zu erkunden.

Spät am Nachmittag heißt es Abschied nehmen bei uns im Hotel. Es fällt mir schwer, immer wieder muss ich mir

sagen, dass es ja so gehört, wenn die Kinder erwachsen werden. Ich versuche die Tränen zurückzuhalten und wir verbleiben herzlich auch mit Pauline und ihren Eltern mit dem unbedingten Versprechen á bientot!!!!!

Nun sind wir wieder auf uns allein gestellt. Und wir haben alles vorbereitet, nur nicht den Rückweg 😉

Und 1500km hin sind auch 1500km zurück…. und wir haben noch 5 Tage. Wir googlen was das Zeug hält, sind aber zu müde und noch voller Eindrücke, deshalb starten wir morgen erstmal mit dem Fahrrad weiter. Der Rest entwickelt sich dann schon….


 

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