nach einer, was soll ich sagen 😉 heißen Nacht (33 Grad, Sonnenseite, Winterdecken und Matratzen in die man hineinsinkt als würde man verschluckt. Also schaut nur noch die Nase heraus und man wird langsam gebacken. Außerdem wurde im Restaurant unter uns gefühlt „Dauer Staubgesaugt“. Ich kann es verstehen – würde ich auch nachts erledigen…bei den Temperaturen.

Also nicht ganz frisch nach einem prima Frühstück entscheiden wir uns heute den Leine Radweg zu verlassen und auf direktem Wege nach Hannover Laatzen zu fahren. Im Vergleich zu Ruhe und Natur in der Heide, schlagen wir uns jetzt mit endlosen LKW und PKW Staus auf der L190 rum. Eine Autobahnzufahrt war gesprerrt und wurde umgeleitet. So hatten wir alle LKWs und PKWs auf einer kleinen zweispurigen Landstrasse ohne Radweg. Oder besser die Autofahrer hatten uns, denn es gab auf 12km keinen einzigen Fahrradfahrer. Wir fuhren also mit maximal 20km/h immer weiter. Auf der Gegenfahrbahn bremste ein LKW und gab seinem Kollegen, der hinter uns auf eine Chance auf Überholen wartete ein Signal dass er fahren könne, dieser überholte uns dann, so ging es auf der Gegenseite wieder weiter und so fort. Aber final sind wohl alle angekommen 🙂

Also suchen wir uns in Hannover wieder den Leine Radweg in der Hoffnung dass wir endlich auch mal die Leine zu Gesicht zu bekommen. Bisher hat uns ja nur irreführenderweise ab und zu die Böhme kurz ihr Gesicht gezeigt. Hätte jetzt doch langsam mal Lust auf Gewässer und idyllische Flecken.

Und wir sind wirklich überrascht wie schön es in Hannover abseits der schrecklichen McDonalds, Media markt, McFit, BurgerKing Meilen ist.

Als wir den Maschsee dann nämlich gefunden haben, war es auch einfach unseren Leine Radweg wieder zufinden, die hier den Maschsee ein Stück begleitet auf ihrem Weg zur Aller. Beglückt ließen wir die oben gennante Meile hinter uns, konnten endlich die Füße in der Leine baumeln lassen und nahmen uns vor nun ganz entspannt nach Laatzen zu rollen, denn da bleiben wir heute Nacht.

Doch es gibt immer wieder Überraschungen,denn eine fehlende Brücke sorgte dafür, dass wir nicht weiterfahren konnten, leider kaputt. Und so gab es wieder eine Kostprobe meiner Lieblingsmeile wahhhhh ich hasse es….!!!!!!!

Dann geht es wieder rechts ab und wir sind wieder herzlich willkommen in unserer neuen Übernachtungsstätte. Ziel erreicht für heute.

Das fällt uns sowieso auf, wie dankbar und froh die Gastronomie und Hotellerie ist, wie sehr bemüht das Hygienekonzept in Perfektion umzusetzen. Wir haben ein Zimmer mit Schattenseite und werden uns heute Nacht sicherlich gut erholen, dann geht es morgen weiter nach Einbeck 😉

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