….. es geht also doch. Bei unserem Start in Forte dei Marmi haben wir Sonne und blauen Himmel. So sieht es doch schon alles ganz anders aus 😉

Allerdings habe ich von damals nicht in Erinnerung, dass man gar nicht direkt an den Strand kann, ohne in eine Strandbar zu gehen und für den Aufenthalt zu bezahlen.

Akkurat stehen dafür dann Liegestühle in Reih und Glied vorbereitet. Sie stehen etwas verlassen da und man kann nur ahnen was hier normalerweise (ohne Corona, mit Ferienzeit) so los ist. fast 30km fahren wir an der Strandpromenade und eine Strandbar folgt der nächsten. Die Promenaden werden immer pomöser. Wir rollen durch die Passagen und fühlen uns aber eigentlich erst wieder richtig am Platze als es Richtung freien Strand geht.

Kieselwege führen zu den wenig besuchten Naturstränden, genau der Weg führt uns auch immer dichter Richtung Pisa. Wir bleiben noch an einer kleinen Strandbar hängen, weil hier so entspannte Musik lief, dann ging es wieder an der Hauptstraße weiter.

Wir reihten uns immer routinierter in den italienischen zügigen aber respektvollen Straßenverkehr ein. Hinterher wundert man sich immer, dass das alles so reibungslos klappt und man nicht ausversehen auf der Autobahn landet.

In Pisa werden die obligatorischen Turmfotos gemacht und der Plan wächst nun doch auch schon heute direkt zu Nina nach San Miniato zu fahren. Wir müssen dafür allerdings dann auch noch heute deren „Hausberg“ bezwingen 😉 hmmmmmm

Gesagt getan, wir freuen uns schon sehr und nach Ninas Hinweis, es wären ja NUR noch 40km 😉 nahmen wir uns diese für den Nachmittag vor.

Der Anstieg bis zur Villa Wunderbar von meiner Cousine Nina war wirklich ganz schön anstrengend, mit uns gleichzeitig wurde eine Gruppe jugendlicher Rennradfahrer von ihrem Trainer (im Auto begleitet) hochgescheucht. Diese waren natürlich besonders bemüht großen Abstand zu uns zu schaffen. 😉 Die letzten Meter zur Villa Wunderbar, die aus Kieseln und dicken Steinen bestand musste dann allerdings gschoben werden.

Für die Anstrengung wurden wir mit einem herzlichen Empfang, einem grandiosen Ausblick, der besten Pasta mit Tomatensoße, Rotwein und einem kunscheligen Bett belohnt. Morgen sind wir noch für einen Pausetag eingeladen. Den werden wir außer Wäschwaschen mit dem Ausprobieren verschiedenster Ausruhmöglichkeiten hier auf dem Grundstück verbringen….

4 Gedanken zu „Auf dem Weg nach Pisa….

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