wir starten in Ravenna, in der Hoffnung heute nicht wieder den ganzen Tag an der Straße zu fahren.
Ja und es scheint wir haben Glück. Endlich wieder Kies und Feldwege abseits der Straßen, manchmal etwas zu schmal 😉 aber dicht am Meer und Strand.
Wir kommen gut voran, es ist Wochenende und die Strände sind gut besucht, wir ahnen langsam, dass eine Übernachtungssuche für heute nicht ganz sooo unkompliziert laufen könnte. Wir blenden dies aber aus, weil uns die Natur in den Bann zieht. Wir rasten in Pinienwäldern, verweilen an schönen Aussichtspunkten und genießen das Meer.
In Lido de Volano kommt langsam die blaue Stunde auf und das erste Mal holen wir uns eine Absage für die Nacht. Uuupps… und nun 😉
In einem kleinen Bagno am Strand sorgen wir mit unserem Problem für großes Aufsehen. Alle wollen den armen „Cyclisten“ helfen. Mit „we are also cyclists“ bestärkte man den Grund der Hilssbereitschat. Alles zückten ihre Handys, telefonierten…, googelten…., leider ohne Erfolg.
Dei Frage am Strand oder vor dem Bagno zu Zelten wurde als verboten beiseite geschoben. Campingplätze gab es im Radius von 20km auch nicht. Und zurückfahren für 20km ging auch gar nicht, dann lieber die Nacht auf der Parkbank 😉
Ein gebräunter, sonnenbebrillter Bodybuilder warf dann noch den Namen Hotel Felice in den Raum, 20km entfernt aber wenigstens in der richtigen Richtung. Ein Anruf ergab – Zimmer frei…also los noch einmal 20km in den Abendstunden, zunächst murrig, weil wieder an der Straße, dann knurrig, weil hungrig. Der Streckenabschnitt war aber, wenn man dies beiseite schob auch wunderschön, tolles Licht, schöne Flüsse und Kanallandstriche. Wir konnten es viel zu wenig schätzen.
Und dennoch, wir kamen an, wir hatten ein Zimmer in Mesola und skurilerweise schienen wir die einzigen Gäste in dem Hotel zu sein. Zum Frühstück abgepackte Schokocroissants mit hervorragendem Kaffee.
Am nächsten Tag geht es wieder an der Straße weiter. Ja und wir sind langsam genervt, dass sich dieser Teil unserer Reise zu einem Städte Tripp entwickelt. Stundenlang an Straßen entlang zu fahren um danach die tollen Städte zu besichtigen, dass könnte man auch mit dem Auto machen (Hier fließen aber auch viele Flüsse in das Mittelmeer u.A. Po, Etsch, Brenta und Brücken nur für Fahrradfahrer sind eher selten)
War doch bisher für uns gerade der Weg das Besondere…wieder eine neue Erfahrung gesammelt und etwas Neues für die nächste Routenpalnung erkannt. Der Weg ist das Ziel und nicht die Stadt!
Wir landen heute in dem sogenannten „Klein Venedig“ der Stadt Chioggia. Schon hier unglaubglich viele Menschen. Wir haben Glück mit unserer Unterkunft und erhalten gute Tipps für unsere Überfahrt Richtung Venedig. Wir können mit Wasserbussen danach mit dem Fahrrad über das Lido und mit zwei weiteren Fähren zumindest Richtung Bahnhof Venedig fahren. Das wird bestimmt aufregend. Venedig selbst ist für Fahrräder verboten. Ist nicht schlimm uns reicht es eigentlich auch mit Stadt. Wir freuen uns auf die besondere Überfahrt und wenn alles klappt sind wir morgen vielleicht schon wieder in Österrreich.
Lassen wir uns überraschen 😉















Euch durch Italien zu begleiten war echt schön. Und so entspannend. Nun erstmal für die Tour nach Österreich alles Gute. Ich bin gespannt, was(und wer) euch noch alles begegnet. Ciao