wobei noch nicht am Morgen. Wir frühstücken bei Sonnenschein und haben den Komfort, dass wir nur aus dem Hotel raus und dann direkt an den Flusskreuzfahrtschiffen vorbei an unserem Rheinradweg weiterfahren konnten.
Viele Touristen waren schon in Trauben unterwegs zum „Deutschen Eck“ , eine künstlich aufgeschüttete Landzunge, die es ermöglicht die Mündung der Mosel in den Rhein zu bestaunen. Auch hier waren wir schon einmal mit Susi und Stephan auf unserer Moseltour 😉 , andere Touristen standen Schlange um mit der Seilbahn vom Flussufer zur gegenüber liegenden Festung zu fahren. Man schwebt hoch über dem Rhein und soll eine sensationelle Aussicht haben.
Für uns geht es weiter, allerdings nur eine Weile. In Sinzig auf dem Weg nach Remagen werden wir von den Folgen der Flutkatastrophe gestoppt (Landkreis Ahrweiler). Alles ist weiträumig abgesperrt, denn hier mündet die Ahr in den Rhein, die Mitte Juli für Verwüstung gesorgt hat.
Hinzu kommt auch jetzt starker Regen, deshalb nehmen wir in Sinzig einen Regionalzug und fahren bis Bonn-Bad Godesberg. So bleibt uns die Einfahrt direkt am Rhein nach Bonn erhalten. Das Wetter beruhigt sich etwas und unser Plan geht auf. Wir rollen an der Villa Hammerschmidt vorbei – gut gesichert mit Stacheldrahtzaun… und Kaffee gibt es mit Blick auf die Skyline von Bonn. Weiter geht es Richtung Köln – auch hier sind noch einige Wege sehr matschig und kaum befahrbar. Es gibt auch wieder Abschnitte mit wirklich großer Industrie – wir sind wie so oft sprachlos darüber und versuchen wie so oft eine Lösung zu finden, dass die Menschheit dies nicht mehr braucht…(noch keine Lösung parat….;-( )
Mit viel Glück und dem Rat des Bikeline Radführers finden wir eine Unterkunft in Köln Sürth, ein Gebäudekomplex unter Denkmalschutz, in dem alle Zimmer sich im Innenhof befinden und ebenerdig zugänglich sind. Unglaublich Idyllisch und ruhig. Ich bin gespannt wie weit wir morgen kommen.













Wo habt Ihr denn das wunderschöne Bild der Regenschirme gefunden?
Hoffentlich kommt trotzdem noch ab und zu ein bisschen Sonnenschein bei Euch vorbei. Mit Sonne im Nacken lässt es sich doch genüsslicher den Endspurt bewältigen.
Weiter bon courage, Ihr tapferen Strampler!
Liebe Grüße
Eure Birgit