Heute am letzten Tag rollen wir etwas gedankenverloren an den Deichen entlang die letzten km des Nordseeküstenradweges nach Cuxhaven. Um diesen Teil des Nordseeküstenradweges schön zu finden muss man erstmal Bremerhavens Containerhaven und die Verladestation von Unmengen Neuwagen hinter sich lassen. Das gehört eben leider auch zu Nordsee. Dann ist man einmal eine Kurve weiter sieht wieder allles so aus, als wäre nichts gewesen.

Hier muss man nur Nordseewind, Deiche, Schafe und das freundliche „Moin“ der Entgegenkommenden mögen um den Weg toll zu finden.

In Cuxhaven angekommen finden wir schnell den Fähranleger des Helgoland Katamarans, der uns bis Hamburg mitnimmt. Aufgrund der Tiede hatte das Verladen unserer Räder einen besonderen Charme, der uns gleich Lust auf eine Übersee Reise machte. Die Räder wurden mit einem Kran verladen ;-).

Wir finden es ziemlich gut, dass wir mit unserer diesjährigen Ankunft in Hamburg nicht abhängig sind von gesperrten Autobahnen, bestreiktem Zugverkehr oder Flügen mit hohem Infektionsrisiko. Dieser Abschluss ist uns wirklich gut gelungen.

Wir sind wieder zurück in Hamburg mit dem sicheren Gefühl, das ist die einzige Möglichkeit für uns Urlaub zu machen. Wir sind fast 2.500km gefahren und das dicht bei der Natur und dicht bei den Menschen aus unterschiedlichen Regionen und unterschiedlichen Landschaften und dies nicht nur in touristischen Bereichen. Wir erfahren beim wahrsten Sinne des Wortes Länder und deren Menschen und merken dabei auch immer wie nah wir uns eigentlich alle sind, wie sehr wir eigentlich alle das Selbe brauchen und der wichtigste Bestandteil ist die Natur und das friedliche, verständnisvolle Miteinander. Es war wieder ein großartiges und aufregendes Abenteuer.

Ein Gedanke zu „Hamburg wir kommen….

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