… fast ungern verlassen wir unsere schöne Unterkunft in Maribor, die uns in 2021 auch schon so gut gefallen hat. Diesmal konnten wir hier alles viel entspannter genießen. Die Belastung durch Corona und die Schmerzen in Ralfs Schulter haben den damalgigen Aufenthalt ganz schön überschattet.


Umso mehr freuen wir uns, dass es in diesem Jahr an dieser Stelle weiter geht!!!
Es geht an der Eurovelo 9 weiter Richtung Celje. Dieser Fahrradfernweg ist in diesem Abschnit noch „in Entwicklung“ – bedeutet, es sind noch keine Markierungen oder Richtungsschilder aufgestellt und die Streckenführung ist vielleicht an der einen oder anderen Stelle nicht ganz so optimal.


Wir sind aber gut vorbereitet, dank der Slowenischen Website für die begeisterten Radfahrer im Land konnten wir uns Tracks für unsere Navigationssysteme herunterladen, die es uns möglich machen auch ohne Hinweisschilder den Weg zu finden.



So rollen wir auf und ab durch die bewaldete, grüne und hügelige Gegend. Teilweise warten kurze anspruchsvollen Steigungen auf uns, im Gegenzug können wir aber auch auf gut asphaltierten Straßen die zügigen Abfahrten genießen. Wir sind erschöpft aber guter Dinge und die Sonne scheint.




In Celja am Bahnhof steht gerade ein Regionalzug nach Ljubiljana, den wir spontan in Anspruch nehmen und den Abend unerwartet in Sloweniens Hauptstadt zu verbringen. Bleibt nur noch zu erwähnen 😉 für morgen sind 100% Regenwahrscheinlichkeit angesagt.



In Ljubljana wachen wir auf, es verraten uns schon die Geräusche am Fenster mit 100% Regenwahrscheinlichkeit. Ganz ehrlich – auch wenn es für euch schon langweilig sein sollte, so langsam nervt es richtig, zumal die Strecke heute mit anspruchsvollen Steigungen an stark befahrenen Straßen nicht nur nass von oben, sondern auch von der Seite bedeuten würde.


Anspruchsvolle Steigungen, rutschige Pedale, schlechte Sicht für Autofahrer und für uns – nein Danke!

Wir suchen uns einen Regionalzug von Ljubiljana nach Divaca, den wir am Nachmittag antreten können.
In Divaca geht es dann unerwarteterweise noch zweimal hoch in der karstigen Landschaft Richtung Triest. Es ist schon spät und leider, wir haben uns verschätzt und die Steigungen zeitlich nicht einkalkuliert.


Triest wird also heute nicht unser Ziel, und ganz ehrlich es wäre auch schade um die Einfahrt an die adriatische Küste. Ralf hat noch am Vorabend lächelnd ein Casinohotel in Kozina bei Google wahrgenommen aber nicht ernsthaft in Erwägung gezogen – nun ist dies prompt unsere heutige perfekte Übernachtungsmöglichkeit mit Speis und Trank und Unterhaltung 😉





