… diesen Morgen wachen wir auf und haben strahlend blauen Himmel, wirklich verrückt wie anders die Welt gleich aussieht. Wir rollen zum Hafen, um noch einmal mit einer Fähre zu Fahren, das erste Mal mit Sonne und ohne Sturm.

Wir genießen die Stunde Fahrt auf die Halbinsel vor Dubrovnik. In Trpanje starten wir erwartungsvoll und gleich wieder mit einer gewaltigen Steigung. Wir wollen nicht meckern, wir schwitzen, wir ächzen und wir freuen uns trotzdem gewaltig – es REGNET nicht und es WINDET nicht. Der Wetterexperte von gestern hatte sowas von recht 😉

Wir sind sprachlos wegen der Ausblicke…., es wird durchs Gelände gefahren, dann ein kleiner Tunnel, im Tunnel deutlich begab und plötzlich das weite Meer. Unser Herz hüpft!!!!! Auf schmalen Wegen geht es an kleinen Buchten entlang und trotz der Anstrengungen kommt Urlaubsfeeling auf.

Mit dem Ende des heutigen Tracks landen wir mit großem Staunen in Ston. Das hatten wir nicht erwartet: am Berg sind 5,5 km Festungsmauern erhalten mit einer mittelalterlichen kleinen Stadt am Fuße des Berges. Dieser kleine Ort, der wahrscheinlich in der Hochsaison nur von Touristen strotzt, wird heute Nacht unser zu Hause. Wieder finden wir ein kleines Appartement und und in einem der urigen kleinen Restaurants in der kleinen Altstadt zu essen und zu trinken.

Wir starten früh, versorgen uns mit Kaffee und Leckereien beim Bäcker am Marktplatz und es geht wieder bei blauem Himmel Richtung Dubrovnik. Dass es erstmal wieder bergauf geht, brauchen wir wohl nicht erwähnen 😉 und trotzdem es ist schön!!!!! Besser kann Birgits 60. Geburtstag nicht starten.

Wir entschließen uns auf der berühmten Küstenstrasse zu bleiben um ein paar Höhenmeter zu sparen, so kommen wir gut voran, die Parkbuchten alle 1000 Meter geben uns Zeit zum Rasten und für die Ausblicke (und um den einen oder anderen LKW durchzulassen). Für Pausen fahren wir ab an das Meer und suchen uns schöne Rastplätze. Endliche kommen unsere kleinen Campingstühle wieder zum Einsatz.

Eigentlich war für heute an Birgits Geburtstag Hotel und Restaurant geplant – wir hatten aber unterschätzt wie groß Dubrovnik dann doch ist und, dass die Altstadt mit ihren vielen Treppenstufen wirklich nicht für Fahrradfahrer*innen geeignet ist.

Aber auch hierfür finden wir eine Lösung, kurz hinter Dubrovnik mit Blick auf Meer und Altstadt, rüsten wir uns fürs Abendessen beim Supermerkt auf und genießen einen sensationellen Sonnenuntergang auf dem Balkon eines preiswerten Appartments.

Happy Sixty 😉

Ein Gedanke zu „Nach Regen kommt Sonne ….

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