… bei bestem Ostseewetter steuern wir Eckernförde an.

Wir schieben durch die Fußgängerzone und nehmen die Urlaubsstimmung im Ort auf, gönnen uns ein Eis mit Blick auf den Hafen.

Kurz beratschlagt, wie es weiter geht steuern wir Rendsburg an und nehmen dort den Regionalzug nach Hamburg. Damit ist dann unsere kleine Dänemarkrunde beendet und werden die restlichen freien Tage noch ein Gartenprojetkt erledigen.


Wir waren neuneinhalb Tage unterwegs und sind knapp 700km gefahren. Die dänischen Inseln in der Ostsee sind landschaftlich sehr schön. Die Touren über Falster und Æro waren die Höhepunkte. Es ist zwischendurch durchaus hügelig.


Überrascht hat uns doch, wie schwer es ist eine Unterkunft in der Saison zu finden, wenn man nicht Zelten möchte. Auch die Versorgung ist in Dänemark viel komplizierter als in Deutschland oder gar in Südeuropa. Es gab wenige bis gar keine Cafes an den Strecken, es gibt vorwiegend Supermärkte in den großen Städten, die Dörfer bestehen eigentlich nur aus Wohnhaus bzw. Fereinhaussiedlungen. Ja und Dänemark ist teuer, aber wie sagte man uns „genießen Sie die Zeit und rechnen sie nicht mehr um, einfache Karte durchschieben“ ;-( wir haben entsprechend den Zeitraum unserer Reise gekürzt, damit der Etat reicht.


Trotzdem waren es wieder einmal wunderschöne Tage. Wir haben einen weiteren Flecken auf der Landkarte erschlossen, haben hier „erfahren“ wie es ist. Den ganzen Tag an der frischen Luft, viele nette Kontakte, tolle Natur wie sagt man so schön – unbezahlbar.

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