… wir hatten wunderbare 4 Tage Fahrradpause bei Tobias. Gefühlt haben wir drei Tage meinen Geburtstag gefeiert und wir haben es sehr genossen!!! Was für eine Freude und bei der Abreise kullerten natürlich auch ein paar Krokodilstränen. Wir haben aber schon einige Pläne auf Lager, damit sich unsere Familie zukünftig öfter sehen.



Nun sind wir also wieder auf uns gestellt, wir radeln an der überfüllten Yon entlang zum nächsten Bahnhof, der Weg soll uns an die Loire führen.


Unser heutiges Ziel per Bahn ist Saumur an der Loire. Da das Gebiet Pay de la Loire sich mit dem TER komplett auf den Loire Radtourismus eingestellt hat, ist das überhaupt kein Problem. In Saumur angekommen fahren wir noch 15 km bis Turquant. Auch die Loire ist bis über den Rand mit Wasser gefüllt. Nichts erinnert mehr an die fast ausgetrocknneten Flussbetten aus 2018.




Der Ort Turquant ist uns noch in guter Erinnerung und deshalb auch die Freude an diesem besonderen Ort zu übernachten. Hier gibt es Höhlenwohnungen, die in den Kalksteinhängen angelegt wurden. Es ist eigentlich eine Höhlensiedlung. Wir finden ein Hotel, in dem man in Höhlen übernachten kann. Leider sind die Höhlen komplett belegt so kommen wir im Haupthaus unter (ist auch eine halbe Höhle). Der Besitzer zeigt uns noch den Swimming-Pool. Dieser ist auch in einer Höhle untergebracht (der Pool ist 18 Meterlang) und das Wasser hat 28 Grad. Er empfiehlt uns eine kleines (Höhlen)restaurant im Dorf. Da der Pool eigentlich um 20.00Uhr verschlossen wird, gibt er uns extra einen Schlüssel und sagt wir dürfen auch nachts baden, aber bitte leise da die anderen Gäste ja in den Höhlen um den Pool wohnen.






Das Abendessen war wirklich super lecker, das späte Baden (22.00Uhr) ganz toll. Das war wirklich eine sehr besondere Unterkunft.








Dann fahren wir am nächsten Tag an der guten alten Loire weiter Richtung Tours. Es geht auf unbefahrenen Straßen, an Flussdeichen gut voran – sogar das Wetter hält sich. Die Natur strotzt vor Kraft. Wir haben noch nie so laute Froschkonzerte gehört, überall Wasser, grün, Insekten, Frösche, Schmetterlinge und ganz besondere Libellen.




In Tours nehmen wir für 3 Stationen noch einmal die französische Regionalbahn zur Hilfe nach Amboise, weil uns Tours zu groß war und der Regen sich nun doch durchsetzte. Heute Nacht beleiben wir ganz unspektakulär im IBIS Amboise, nachdem wir durch die Altstadt gerollt sind.







Wieder so tolle Fotos. Und die Unterkunft war ja wirklich sagenhaft! 😀
Alles Liebe weiterhin für euch.
Was für beeindruckende Gebäude. Diese Höhlen, Burgen, Strassen… Beinahe ehrfürchtig angeschaut. So eine Libelle hab ich aber auch. Ciao = Tante