… wir starten heute in Tui mit blauem Himmel und Sonnenschein und so geht es gut gestimmt die 2 km zum Grenzübergang nach Portugal und der ist eine schmale Brücke, die für Autofahrer, rechts daneben ein schmaler Weg für Fußgänger und Radfahrer und oben drüber fährt die Eisenbahn über den Grenzfluss Minho nach Valenca. Ja und da sind wir Portugal, wir fragen uns noch wie es funktioniert mit der Zeitumstellung, immerhin eine Stunde zurück! Wo ist die virtuelle Zeitmauer? Unsere Navis und das Handy schwanken noch eine ganze Weile zwischen beiden Zeiten hin- und her.

Heute stimmt einfach alles 😉 die Sonne scheint, wir haben Rückenwind!!!!! Ein komplett ausgebauter Flußradweg führt uns am Minho entlang zum Atlantik. Die Portugiesen legen viel Wert auf ihre Freizeitanlagen. Alles ist sehr gepflegt und wird für die Saison vorbereitet. Es werden Picknickplätze aus Granit aufgebaut und die Wege sind perfekt ausgebaut. Wir sind sehr zufrieden, es passt gerade alles.

Und plötzlich sind wir am Atlantik und werden uns der Größe und des Umfanges unserer Reise dieses Jahr bewußt.

Stolz fahren wir geschoben vom Wind weiter als geplant und übernachten in Viano do Castelo direkt am Meer.

Und genauso geht es eigentlich weiter, heute geht es Richtung Porto. Top Wetter und ab Mittag wieder zunehmender Rückenwind. Am liebsten würden wir heute 90km schaffen, das wäre kurz hinter Porto. Dass jeder Tag aber meistens anders ist als erwartet, merken wir ab mittags. Kopfsteinpflaster – wir bewegen uns trotz bester Bedingungen wieder nur im Schneckentempo. Als wir Vila do Conde erreichen, wollen wir für heute Schluß machen.

Ort ist super, aber es gibt keine Übernachtungsmöglichkeit, alles ausgebucht, Veranstaltung vor Ort. Ok kurze Lagebesprechung, wir fahren weiter noch ca. 35km bis Porto, denn da sollte übernachten kein Problem sein und sonst schlafen wir am Strand. ;-(

Wind ist super da schaffen wir ja 20 km in der Stunde und sind um acht in Porto also kein Problem. Ein paar Meter weiter – wieder Kopfsteinpflaster – erwartete Ankunftszeit halbelf. Also Strand? Am Straßenrand ein Schild für einen Campingplatz direkt um die Ecke. Wir fahren dorthin und fragen nach Übernachtung und bekommen ein kleines Banjo, ein kleines Holzhaus. Wir sind echt happy.

Am Strand übernachten wir dann vielleicht lieber nächstes Jahr…:-)

2 Gedanken zu „Besser geht es nicht …

  1. Was für eie schöner Bericht. Total erholsam für mich als Leserin, die immer bei euch m Gepäck ist. Und dieses Holzhaus! Total sntzückend. Gute Nacht, ihr Lieben.

  2. Mich freut es sehr, dass die lange abwechslungsreiche Reise für euch so wunderbar zu Ende geht. Außerdem wartet noch das ganz große Glück auf euch das Enkelkind im Arm zu halten.
    Liebe Grüße an die junge Familie und an euch Großeltern
    von der Uroma ❤️🍀

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