… aber zunächst starten wir in Hardelot in unserem so geliebten Hotel du Parc. Wir haben wieder wunderbar geschlafen. Hier hat Ralf auf unserer Reise 2022 mal seine Fischvergiftung auskuriert. Alle Mitarbeiter waren wieder genauso zuvorkommend und wir bekamen ein Zimmerupgrade. So konnten wir die sonnige Terasse nutzen, um unsere Handwäsche zu trocknen.



Also geht es mit sauberen Sachen gut ausgeschlafen weiter. Man kann hier wirklich stumpf nach Straßenschildern oder Straßenbemalung fahren. Denken oder Navigation ist nicht nötig 😉 So bleibt Zeit den Blick und die Gedanken schweifen zu lassen. Gerade heute holt mich hier auch wieder mal die tiefe Traurigkeit ein. Deshalb ist es für heute auch sehr schön, dass wir ein Zimmer mit kleiner Terasse mit Selbstversorgung in einem kleinen Naturschutzgebiet haben.



Ja und so kann man sich täuschen, irgendwie haben wir beide diese Nacht superschlecht geschlafen, ohne genau zu wissen woran es eigentlich lag. Ob es nun die Töne von Eseln, Wildschweinen und Möwen waren, die Plastikanteile(?) in der Bettwäsche oder haben wir beim Essen irgendetwas schlecht vertragen, wir wissen es nicht. Der Tag startet also erstmal bedeckt, dies betrifft unsere Stimmung und auch das Wetter.



Dabei ist die Strecke heute sehr schön gelegen. Wir fahren durch die letzten Ausläufer des Deltas der Somme, sind mitten in der Natur und leider macht uns wieder der Westwind das Leben schwer. Wir sehen Seehunde in ihrem natürlichen Lebensraum, leider waren die immer zu schnell für ein Foto.







Angekommen in Le Tréport erreichen wir nicht nur eine sensationell gelegene Stadt, sondern auch die Normandie. Zwischen zwei großen Kreidefelsen (an der höchsten Stelle 110m hoch) gelegen besticht der kleine Ort durch seine farbigen alten Fischerhäuser am Küstenrand.




Wir haben Glück und finden schnell eine Unterkunft direkt an unserer Strecke. Heute wird Schlaf nachgeholt und wir hoffen ganz doll auf weniger Wind und eine ruhige Nacht.