… wir werden heute von den Möwen geweckt und freuen uns über erholsamen Schlaf in Tréport. Denn erholt müssen wir heute sein, es kommen endlich wieder sportliche Einheiten auf uns zu.

Der Wind lässt uns heute in Ruhe und die Sonne ist bei uns. Gemeinsam mit anderen Radlern bepacken wir unsere Räder, immer wieder merken wir den prüfenden Blick auf unsere Rahmen, ob wir nicht doch irgendwo einen Akku verstecken 😉


Wir genießen gerade den ersten Anstieg direkt nach dem Frühstück, die Croissants verdunsten nahezu!!! Aber der Ausblick oben – unbezahlbar. Das Wetter ist klar und man kann fast bis England an die entsprechende Steilküste bei Brighton hinüberschauen, es lässt es zumindest erahnen. Da ich schon einmal dort war, kann ich bestätigen, dass die Küste dort auf der anderen Seite des Ärmelkanals wirklich ähnlich aussah. Diese beiden Landstriche gehörten definitiv einmal zusammen, denn der Ärmelkanal war nicht schon immer da. Großbritannien und Europa waren an dieser Stellen durch einen großen Damm aus Kalkformationen verbunden. Diese wurden durch einige Eiszeiten zerstört und Wasser breitete sich aus – zurück bleiben die Felsformationen auf beiden Seiten.


Weiter geht es mit uns über Criel sur Mer nach Dieppe. Das gute Wetter macht entspannte Pausen möglich, so erreichen wir Quiberville direkt am Meer gut gelaunt und sitzen das erste Mal zum Abendessen draußen auf der Terrasse. Sommerfeeling kommt auf 😉

Wir wachen heute in Quiberville mit einer neuen Wettersituation auf, wir haben Nebel. Wo gestern noch der schönste Sonnenuntergang zu sehen war, sieht man heute nur noch nichts 😉 eine graue feuchte mystische Stimmung wird uns heute wohl den Vormittag begleiten. Die Warnweste wird erstmal auf alle Fälle nötig sein.

Unser Weg führt heute über Saint-Aubin-Sur-Mer, Blosseville und Paluel Richtung Fécamp. Nachdem sich der Nebel lichtet sehen wir die imposanten Herrenhäuser in dieser Region.

Und da sind sie auch wieder, die täglichen Höhenmeter. Wir sind uns aber einig, die sind anstrengend und im Tausch zum Gegenwind nehmen wir die gerne in Kauf. Bevor wir ankommen schauen wir von oben in die Bucht von Fécamp – was für ein Ausblick!!!! Nach einer spektakulären Abfahrt stehen wir dann plötzlich bei über 25 Grad im Hafengebiet der Stadt. Wir übernachten hier und finden eine nette Brasserie, die uns mit Nudeln versorgt.

Für die Fahrt morgen nach Le Havre werden wir Energie brauchen.

Ein Gedanke zu „Die Kreidefelsen der Normandie …

  1. Encore de magnifiques photos ! Bravo ! Un super bravo pour l’incroyable coucher de soleil ! Nous nous sommes en canicule : ramenez nous un peu de fraîcheur 💦

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