Bozen verlassen wir auf einem professionellen Radnetzwerk. Alles super ausgeschildert und organisiert, beide Richtungen haben ihre Spur, mit dem Autoverkehr hat man wenig zu tun. Es erinnert uns sehr an die guten Fahrradverhältnisse in Holland und Barcelona. Stellt sich die Frage warum das in Deutschland nicht funktioniert…
Das Etschtal öffnet sich immer mehr. Rechts und links werden die Apfelplantagen immer größer und immer öfter reihen sich Weinreben ein.
Aus den kargen Felsen und Bergen werden riesige moosbewachsene Maulwurfshügel. Es so beeindruckend diesen Wandel der Landschaft aus den Alpen bis in die Ebene zu „erfahren“. Der Fantasie ist keine Grenzen gesetzt. Mir scheint es fast „Fuchur“ aus der unendlichen Geschichte läge dort am Horizont. In der Luft schwebt ein Hauch von Apfelduft. Der Himmel ist blau, ein leichter Wind – ja und wenn ich dichten könnte würde ich das jetzt tun 😉
Gegen Nachmittag kommt ordentlicher Wind auf, den Böen scheinen uns vom Weg fegen zu wollen. Wir lieben dieses Gefühl, den ganzen Tag draußen und voller frischer Luft zu sein (trotzdem sagen wir jeden Tag „also mehr drf es aber wirklich nicht sein“).
Nun verlassen wir Südtirol und auch die Sprachgrenze Italiens. Ab dem Trentino ist ganz klar Italienisch die Muttersprache, während man in Südtirol immer noch darauf bestand, dass Deutsch die Muttersprache ist.
Südtirol hat in Italien einen Sonderstatus.
Wir haben uns sprachlich leider nicht wie sonst auf die Reise vorbereiten können, deshalb versuchen wir es mit einer Wörterbuch APP, wir werden belächelt aber man hilft uns freundlich, so schaffen wir es Erdbeereis zu bestellen, bitte und danke zu sagen, Kaffee zu trinken und die Rechnung zu bezahlen 😉
Heute Nacht bleiben wir in Trento natürlich nicht ohne Pasta und Rotwein aus der Region in einer kleinen Seitenstraße mit dezenter italienischer live Musik. Wie schön ist die Welt……..




















tanti saluti a te e all´ítalia.
Hallo, Ihr beiden Superradler, habe mich heute das erste mal eingeklinkt, Ihr habt mir ja so lieb aus Füssen eine MMS geschickt, ich hoffe, Ihr habt meine Antwort erhalten. Wie heißt denn Euer Ziel dieses Jahr? Für die Weiterfahrt wünsche ich gutes Wetter und immer Luft unterm Reifen. Ich schaue morgen wieder rein. GlbG. Margot
Liebe Margot, wir haben deine Antwort ehalten, nur den Namen von der Dame von der Rezeption nicht mehr heruasbekommen ;-(, wir sind unterwegs soweit uns der Virus es erlaubt. Auf jeden Fall werden wir meine Cousine besuchen, die zwischen Pisa und Florenz lebt. Herzlichen Gruß nach Berlin