wir haben nun so vielen Menschen erzählt von unserer Begeisterung in dieser Art zu verreisen. Unser Gefühl von Freiheit, die frische Luft, die Entschleunigung und das Glück, das wir bisher immer bei unseren Radreisen empfunden haben. Bei vielen ist der Funke übergesprungen, es wurde uns alles Gute für die Reise gewünscht und wieder so viele unbeschreibliche Erlebnisse.

Nun sitzen wir im Auto von Hamburg nach Kleve unserem Ausgangspunkt für die diesjährige Reise. Wir haben Respekt vor unserem Vorhaben und unserer eigenen Courage und – können wir wieder das alles so empfinden?

Jetzt sind wir also gefragt, nicht nur schnacken, sondern machen.

Unsere Autofahrt nach Kleve lief reibungslos. Bei Sixt auf dem Parkplatz werden die Drahtesel gepackt und wir versuchen uns bei langsamem Tempo an das Gewicht am Rad zu gewöhnen.

Die ersten km nach Nijmegen sind perfekt dafür. Hier ist ein Europaradweg auf 25 km Länge eingerichtet entlang einer alten Eisenbahnstrecke, eine sogenannte Radautobahn. Es lief wie von selbst. Guter Untergrund und Rückenwind. So rollen wir in das Maas und Rheindelta. Landschaftlich schließen wir an unsere letzte Reise an, die uns ja auch schon an der holländischen Küste entlang geführt hat. Als wären wir nie weg gewesen.

Und wieder sind wir begeistert von der Niederländischen Fahrradkultur. Beste Wege, beste Ausschilderung und rücksichtsvolle Autofahrer, die sogar abbremsen um uns nicht zu viel Staub schlucken zu lassen.

Wir finden problemlos eine gute Unterkunft, trotzdem wir nur einen halben Tag geradelt sind, sind wir ausreichend erschöpft von Bewegung, frischer Luft, Sonne und der vielen neuen Eindrücke und sind gespannt auf morgen.

Ein Gedanke zu „Nicht nur reden sondern machen…

  1. Hallo ihr beiden Radler,
    es hat geklappt, ich kann eure wunderbare Tour verfolgen und freu mich jetzt schon auf den nächsten Bericht.Liebe Grüße😘

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