… in unserem Hotel in Lograna gab es keine Stellplätze für die Fahrräder, deshalb bat man uns ganz unerschrocken sie einfach mit ins Zimmer zu nehmen 😉 in den 4. Stock. Okay??!!!! An uns solls nicht liegen. Wir kennen den Trick von einem Spanier aus Barcelona.

Spanisches Frühstück und abseilen aus dem 4. Stock mit Gepäck und Rädern und los geht´s.
Wir fahren heute bis Najera und gönnen uns wieder einen kleinen Hopps, damit wir unseren „Zeitplan“ einhalten können.



Wir haben gestern online eine Busfahrt gebucht, alles auf spanisch und sind sehr gepannt ob das so klappt. Bei vielen Buslinien muss man die Fahrräder in Taschen transportieren. Wir gehen das Risiko ein und hoffen auf den Nebensaison Bonus.




Najera erreichen wir auf dem Rad ohne Zwischenfälle – die vielen Pilger Wanderer um uns herum verbreiten auch heute eine besondere Stimmung. Selbst uns unerschrockene Pragmatiker fängt dies ein. Habe ich bei manchem wohlig, warmen Windstoß fast das Gefühl, mein Vater schiebt bergauf noch etwas nach….;-) Wir bleiben heute fast nur auf dem Orginaltrack der Route. Also auf dem Pilgerweg.




In Najera starten wir unser kleines Busabenteuer nach Burgos. Am Busbahnhof wird heftig und schnell über uns diskutiert, keiner versteht uns und wir verstehen keinen – darin waren wir uns einig und die Vermutung dass es davon abhängt ob der Busfahrer uns gut gesonnen ist, ob wir die Räder im Ganzen transportieren dürfen manifestiert sich.






Alles klappt gut und unsere Fahrräder sind die Einzigen. Eine Stunde später kommen wir im Busbahnhof von Burgos an. Ähnlich aufgebaut wie in Pamplona nur viel kleiner, dafür doppelt so hektisch. Alles muss ganz schnell gehen und sofort fährt der Bus weiter und mit dem Bus eine Packtasche von uns – Mist.


Da nicht nur der Wert verloren wäre, sondern auch eine neue Tasche besorgt werden muss (Gleichgewicht am Fahrrad) ist das echt doof. Es gibt aber einen Schalter von der Busgesellschaft. Mit unseren nicht vorhandenen Spanischkenntnissen und den nicht vorhandenen Sprachkenntnissen der netten Dame der Busgesellschaft, bekommen wir heraus, dass dieser Bus in 40 Minuten wieder eintrifft und dann zurückfährt.



Wir warten und tatsächlich kommt der Bus wieder und der Busfahrer erkennt Birgit sofort und die Packtasche findet sich an (war hinter einen Träger gerutscht und schwer zu sehen). Wir sind echt happy und machen uns auf zum Plaza de Santa María der Kathedrale von Burgos. Dann liegt unser Hotel nur 500 Meter von dieser entfernt und ist super.
Der Platz um die Kathedrale herum brummt und summt vom schnellen Spanisch der vielen Menschen und ist voller Lebendigkeit. Wir genießen den Abend und bereiten den nächsten Tag vor.
Das sind ja echt irre Erlebnisse, die ein abenteuerliches Buch ergeben könnten. Allein der gläserne Fahrstuhl mit dem Fahrrad hochkant und der Bustransport der Räder. Wie macht ihr das im Flieger ?
Wie machen es denn die Pilger mit der Verständigung, die können doch sicher auch nicht alle spanisch sprechen.
Weiter viel Glück auf der Tour und aufpassen auf die sieben Sachen.
Grüße aus dem wieder kühlen Norden.