dass in diesem Abschnitt die Eurovelo 1 auf dem Plan nur gestrichelt ist, war uns tatsächlich nicht mehr in Erinnerung und hätte uns während der heutigen Tour manchen Ärger auf die Entwickler der Eurovolo 1 Entwickler genommen. In Gedanken haben wir schon zornige Mails an die EuroVelo Spanien geschrieben. Doch der Reihe nach.
Alles fing eigentlich gut an. Wir nahemn die angekündigte letzte große Steigung in Angriff, wohl wissend, dass danach alles besser wird und wir locker Richtung Küste rollen. 😉
Landschaftlich war diese letzte Steigung wieder sehr besonders. Wir fuhren von Nerva in Richtung Minas de Rio Tinto. Hier wurde bis Mitte des 20. Jahrhunderts Eisen und Kupfer abgebaut, deshalb die rötliche Färbung des Wasser des Flusses und der Erdschichten.



Wir fuhren unsere Runden durch dieses Gelände und hatten das Gefühl, durch Mondlanschaften zu radeln. Wieder einmal ein beeindruckendes Erlebnis und zugleich macht es uns sehr nachdenklich, es sieht geräubert und leer aus.




Ja und jetzt kam anstatt unserer siegreichen Abfahrt, Schieben im Gröll und im Morast. So oft haben wir den falschen Weg gewählt. Die Schönheit der vielen Orangenbäume, der Zitronenplantagen… vor lauter Frust haben wir sie kaum gewürdigt.




Anstatt zu Mittagszeit erreichen wir unser Zwischenziel Valverde del Camino derst am Nachmittag. Ab hier soll es eigentlich nur noch abwärts gehen und trotzdem sind wir uns einig. Ohne die Gewissheit der Bodenbeschaffenheit können wir das Risiko der Weiterfahrt nicht eingehen. Wir bleiben hier, finden sofort eine Unterkunft und werden gründlich die Weiterfahrt planen.

So langsam rinnt uns die Zeit davon 😉 wir wollen ja noch Janina und Piet ausgiebig besuchen!!!