… unser Start in Bruck an der Mur tut sich noch schwer mit dem Sonnenversprechen der Wetter APP.


Am Morgen drängen sich noch Nebelschwaden um das südliche Voralpengestein. Der Murradweg läuft nicht ganz so entspannt wie gehofft und leider müssen auch die Regenklamotten wieder zum Einsatz aber trotzdem sind wir wieder sehr begeistert von den Ausblicken. Haben uns inzwischen auch daran gewöhnt 😉 es ist zumindest nicht mehr so eisekalt dabei.



Der Murradweg führt uns auch an einer Felsenburg vorbei, der Burg Rabenstein. Diese um 1100 erbaute Burg ist inzwischen in Privatbesitz. Werner Hochegger (Pionier in Sachen Wärmepumpe) hat diese Burg aufwendig renoviert und eine gelungene Kombination aus Moderne und Vergangenheit erreicht. Wir konnten von hier unten nur den Glasfahrstuhl und das spannende Gästehaus oben am Felsenvorsprung erkennen. Hier hat man wahrscheinlich einen sensationellen Ausblick.



Ab und zu reisst der Himmel auf, einen dieser Momente nutzen wir für den ersten Kaffee in einem Straßencafé auf dem Marktplatz von Frohnleiten. Das erste Mal auf dieser Tour saßen wir im T-Shirt draußen. Es tat so gut die warme Sonne zu spüren.




Weiter geht es Richtung Graz mit einem Mix aus Sonne und Regen. Marktplatz, Uhrenturm und das außergewöhnliche Kunsthaus Graz geben uns auf unserem kurzen Durchmarsch einen kleinen Eindruck dieser Stadt, die bestimmt eine Stadtreise wert ist.


Uns zieht es heute noch weiter nach Kalsdorf, 10km südlich von Graz – und mit uns zieht ein Gewitter. Kurz vor Erreichen des Gasthofes holt es uns ein, so dass wir doch noch einmal nass werden. Hier haben wir unsere letzte österreichische Unterkunft mit Backhendl und Leberknödelsuppe.



Heute Morgen ist das Wetter dann noch etwas besser und es geht zügig an der Mur entlang, begleitet von Wochenendradlern. Entspannt und etwas aufgeregt verlassen wir kurz vor Spielfeld dann die Mur.



Es geht weiter in Richtung Grenzübergang, uns kommt entgegen, dass heute Sonntag ist und kein Laster fahren darf – somit sind wir mit ein paar Autos die einzigen, die den Grenzübergang passieren.


Wir freuen uns auf Maribor und sind gut in Slowenien angekommen. Klar dass es auch hier immer wieder Steigungen geben wird – aber nach auf kommt ja bekanntlich auch immer wieder ab. Da wir heute sehr zeitig angekommen sind, können wir uns ausruhen und den Abend heute mal draußen genießen.


Oha, vor einem Blitz fliehen mit Gepäck, das ist echt eine Leistung. Der Schönwetterdienst war hier im Norden. Das Ver-Gebotsschild ist ja auch verwirrend. Es ist spannend mit euch zu radeln. Möge die Sonne mit euch sein. Umarmung = die Tante