…. weiter geht es ab Rovinj direkt an der Küste, eine Bucht ist schöner als die andere.


Was uns bzw. den Rädern auf diesem Streckenabschnitt das Leben schwer macht sind die Schotterwege. Wobei Schotter noch harmlos ausgedrückt ist. Wir kämpfen uns auf diesen Wegen langsam und mühsam nach Pula vor.


Wir befinden uns hier an der Spitze der kroatischen Halbinsel Istriens. Das 2000 Jahre alte römische Amphitheater und der Augustustempel sind beeindruckend. Wir lassen uns Zeit bei einem Kaffee auf dem Marktplatz um uns dann auf unseren nächsten Streckenabschnitt zu rüsten. Auch hier hat die Saison noch nicht angefangen.





Von Pula aus geht es entlang der Eurovelo 8 weiter wieder ins Landesinnere. Wir bleiben noch an der Küste bis Medulin nach Liznjan und wir schaffen es tatsächlich noch unsere gehoffte Unterkunft in Sisan zu erreichen. Es läuft halt immer anders als gedacht, denn dieser Streckenabschnitt war in der Planung als der schwierigere Teil vermutet. Mit Eis und Cola zwischendurch sind wir dann aber doch recht zügig im Hotel angekommen. Unsere Sorgen noch ein Zimmer zu bekommen, stellte sich beim Abendessen als sinnlos heraus. Wir sind mit einem italienischem Paar zusammen die einzigen Gäste diesem wunderbaren Platz.


Wieder ein toller Sonnenuntergang und ein Spannungsbogen, der sich aufbaut – besonders als unser Gastwirt darauf hinweist, dass es nur in Istrien so einfach wäre touristisch so gut versorgt zu sein.


Wir werden ab morgen Istrien verlassen und die Kavarna Bucht mit ihren vorgelagertern Inseln Cres uns Krk ansteuern. Wir sind gespannt, was uns erwartet. Wir sind auch bis jetzt noch nicht sicher, ob wir den Weg über sie Inseln oder über die Küsten wählen.


Wir starten in Sisan bei bestem Wetter und rüsten uns in einem kleinen Supermarkt aus für unsere Tour heute, die sicher anstrengend werden wird. Es geht über Puntera, Barban noch auf der Bundesstraße D 66 weiter, lächelnd nennen wir sie schon die Route 66, weil uns die aufdrehenden Motorradfahrer oft aus unseren Gedanken holen 😉



In Most Rasa verlassen wir die Straße um den bevorstehenden Anstieg von 600 Höhenmetern nach Labin abseits des Autoverkehrs zu bewerkstelligen. Es kommt schon mal der Gedanke auf warum man das alles macht…



Trotz der Erschöpfung sind es die Ausblicke, die uns immer wieder glücklich machen und natürlich am Ende des Tages die heiße Dusche, die man so lange wie möglich laufen lassen möchte. Und wir haben wieder so viel Glück mit dieser Unterkunft, so ein leckeres Essen und so einen tollen Raum für uns zum Regenerieren.


Die Planung für morgen braucht etwas Zeit, wir diskutieren und googlen und sind gespannt ob der Plan für morgen aufgeht 😉 Es gibt wie immer Alternativen.
Noch ein paar Zahlen. Wir sind knapp 1600km bis jetzt gefahren, die Höchstgeschwindigkeit betrug 51,3km, in der Sonne waren es bis zu 34Grad warm, die kälteste Temperatur lag bei 2Grad die höchste Steigung betrung 18%.
Was für grossartige Bilder! Das entspannte Abendessen und der wunderbare Swimmingpool hätte ICH noch ein bisschen länger ausgekostet. Eure Zahlen sind auch sehr beeindruckend. 51,3 km ? Und von 2° – 34° extrem. Ihr seid grossartig!
Ihr Glücklichen,
danke, für die wunderbaren Fotos, ich muss sie mir immer wieder ansehen. Von den beiden Bildern Abendessen und Pool ist man wie verzaubert.
Ihr müsst unbedingt diese Aufzeichnungen als Buch herausgeben, egal wie mühsam das ist. Weiterhin viel schöne Erlebnisse wünsche ich euch. 🚲🚲