… jetzt haben wir uns lange die dunklen Herbst- und Wintermonate mit der Planung unseres neuen Fahrradabenteuers beschäftigt. Portugal, Spanien und Frankreich standen als Wunschziel schnell wieder im Raum. Und wie wäre es, dieses mit einem Besuch bei Janina und Tobias zu kombinieren.
Außerdem auch unsere geniale Idee, diesmal im Süden bei Sonne zu starten und nicht wie im letzten Jahr in Magdeburg bei Regen. Schon im Oktober haben wir fix den Flug mit 2 Fahrrädern nach Porto gebucht. Der Start war also damit besiegelt.



Heute war es dann soweit, was lange geplant wurde, wird in die Tat umgesetzt. Unsere Fahrräder gut verpackt in Fahrradkartons unsers Fahrradhändlers vor Ort, mühsam zurechtgeschnibbelt auf das von Ryanair vorgegebene Maß. Satteltaschen und alles andere Gepäck haben wir in Kartons verpackt. Norbert hat uns dann mit unserem Lieferwagen aus der Firma abgeholt und mit allen Kartonagen am Flughafen abgesetzt. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für diese Aktion 😉
Wir sind sehr rechtzeitig, was sich im Nachhinein als sinnvoll herausstellt, denn unsere Rad Verpackungen entsprachen zwar dem Gurtmaß von Ryanair, passten aber nicht durch die Sperrgutsicherheitskontrolle vom Flughafen, die auf 1m Höhe begrenzt war. Also wurden wir noch einmal von Terminal 2 zu Terminal 1 geschickt, dort mussten die mühsam verpackten Kartons geöffnet werden. Ralf flitzte noch schnell nach unten zu Edeka für neues Klebeband. Die Bundespolizei stellte sicher, dass kein Sprengstoff im Karton war, dann wurden die Räder sicher per Fahrstuhl und nicht per Fließband zur Abfertigung befördert. Wir sind somit gleich wieder ölverschmiert und verschwitzt bei der Sicherheitskontrolle gelandet, als ob wir unsere Tour schon hinter uns gehabt hätten.





In Porto gelandet klappt alles reibungslos. Der Flughafen hat eine Fahrradstation mit Werkzeug und der Option die Pappen und Kartons stehen zu lassen, frei nach dem Motto bike and fly. Mit drei jungen Männern bauen wir gleichzeitig die Räder zusammen und fachsimpeln über die Tour. Großes Thema:

DAS WETTER!!!!
Es ist nicht viel besser als in Magdeburg 😉 es ist kalt und regnet und wir haben Gegenwind… warum????? Das macht tatsächlich den Start nach dem Flug etwas holperig.





Wir durchqueren das überfüllte Porto (Ostern!!) und entschließen uns, nachdem wir die Küste des Duoro erreicht haben, nicht weiter zu fahren, uns auszuruhen und aufzwärmen.




Wir schlafen sehr gut und starten den nächsten Tag mit dem Frühstück auf der Dachterasse des Hotels. Dann packen wir und direkt vor der Tür geht es weiter. Nach kurzer Fahrt am Duoro erreichen wir das Meer. So schön der Anblick auch ist machen uns Regen und Wind das Vorankommen nicht einfach. Nach 20 km entscheiden wir uns kurz vor Ovar den Zug bis Aveiro zu nehmen. Am Bahnhof erwaten uns Janina und Piet. Wir freuen uns riesig die beiden wiederzusehen.




Überall die schmucken Häuser mit ihren bunten für Portugal typischen Kachelhäusern gepaart mit gewagter Archtektur. Aveiro wird auch das Venedig Portugals genannt, weil ein Stadtbereich durchzogen ist von Kanälen und natürlich ist die Altsatdt trotz schlechtem Wetter voll mit Touristen.
Am Abend gehen wir lecker essen und genießen das Zusammensein – wie man sieht…


Gute Nacht und wie schön, dass wir morgen noch Zeit haben für mehr.
Schöne Ostern wünschen wir Euch und das Eetter wird sicherlich bald schöner! Wir drücke. Die Daumen. Liebe Grüße Susi und Stephan
Den Regen habt ihr in kürzester Zeit vergessen. Dafür stehen immerhin acht Wochen zur Verfügung. Aber bitte die ersten Sonnenstrahlen an mich schicken, damit ich mich mit euch freuen kann.
Liebe Ostergrüße an euch alle ♥️