… und Wind 😉
Das beschreibt den heutigen Tag eigentlich komplett, aber auch nur grob betrachtet.
Wir starten in Figueria de Foz nach einem guten Frühstück bei Regen Richtung Süden, unser heutiges Ziel soll werden: Praia da Vieira. Auf der Karte gar nicht so weit weg, leider trennt uns auf dem direkten Weg der Fluß Rio Mondego. Die Brücke an der Küste ist leider für Fahrräder nicht zugelassen. Das bedeutet für uns einen nicht unerheblichen Umweg, nämlich 16km am Rio Mondego entlang ins Landesinnere um dann nach Überquerung des Flüsses wieder auf der anderen Seite in Richtung Meer zu fahen.


Wären der Gegenwind und der starke Regen nicht genug, kommen auch anspruchvolle Wege hinzu.
Störche und Bussarde segeln vor uns im Gegenwind und lassen sich nicht von uns stören. Nach gut drei Stunden sind wir komplett nass von außen bis innen. Zum Glück ist es nicht mehr so kalt (so um die 17 Grad).



Irgenwann tauchte ein Café an der Straßenecke auf, wir fragten vorsichtshalber ob wir so durchnässt überhaupt willkommen sind. In einer Ecke des Cafes hat es sowieso schon stark durchgeleckt, da setzen wir uns. Hier fällt es nicht so auf das unsere Regensachen fröhlich auf den Boden tropfen. Wir wärmen uns mit Kaffee und diesen leckeren prtugiesischen Puddingteilchen auf bevor wir uns aufmachen Richtung Meer. Etwas Sicherheit gab es uns, dass wir unser Hotel in Praia Vieira jetzt fest gebucht haben.


Das Hotel Cristal direkt am Strand gibt uns die Möglichkeit sich in einem großen bequemen Zimmer zu erholen, unsere Sachen zu trocknen und uns durchzuwärmen. Hier ist noch total Vorsaison beim Frühstück sind wir in einem großen Saal um neun Uhr noch ganz alleine.
Wir staunen nicht schlecht am nächsten Morgen. Der Himmel ist strahlend blau und die Sonne scheint.
Der Track startet wieder auf der nicht endenden Dünenstraße. Die Windstärke hat sich halbiert, er kommt aber immer noch von Vorne. Wir fahren zunächst von Praia Vieira nach Sao Pedro de Moel mit dem Ziel Nazaré. Das bedeutet immer in jeder Bucht Aufstieg und Abstieg und das ist wirklich anstrengend. Aber die Ausblicke, die wir dadurch erfahren sind unbezahlbar.



Auch die Strecken werden immer abwechslungsreicher, zunächst fahren wir durch wilde Dünenlandschaften, dann über karge Stein- und Felswege. Diese hätten wir am gestrigen Tag sicher nicht befahren können, weil noch deutlich die Flussrichtung der Wasserströme zu sehen waren.



In Nazaré angekommen sind wir stolz und beeindruckt an diesem legendäre Surfspot angekommen zu sein und das mit dem Fahrrad 🙂






Wieder geht es aus der Bucht raus und hoch auf die Klippen. Eine weitere Bucht gilt es zu durchqueren, es ist Sao Martinho do Porto. Wir können uns nicht satt sehen und werden von der Eurovelo über lange Holzwege am Strand entlang geführt. Es lenkt aber nicht ab, dass um unser heutiges Endziel in Foz do Arelho zu erreichen noch eine weitere Steigung zu erklimmen ist, um die weitere Bucht zu erreichen.




Stolz erreichen wir unser heutiges Endziel, müssen aber aufgrund der Landschaft ab morgen unser Tages km Ziel etwas niedriger ansetzen.
Hallo, ihr beiden Abenteurer,
wie schön, dass wir daran teilnehmen können. Es muss ja für euch jedesmal eine Überraschung sein, einen anderen Radweg zu befahren , richtig spannend. Sand, Schotter, Holz und manchmal auch besonders gute Beschaffenheit. Wenigstens kein Dauerregen, es kommt doch immer wieder der knallblaue Himmel durch.
Gruß aus dem Norden.
Ich bin voller Bewunderung für Euern Mut und Eure Tatkraft und darf all die Schönheiten in warmer Behaglichkeit genießen. Hab meinen Schulatlas hervorgekramt und verfolge Euren Weg.
Herzliche Grüße aus Berlin und buon viaje! Hoffentlich sagt man so in Spanien.