… bei Sonnenschein und Blick auf den Atlantik beginnen wir den Tag in Colares.

Heute ist T Shirt Wetter und wir verlassen das Meer, um den Naturschutz Park Sintra/Cascais zu durchqueren. Erwähnenswert ist, dass wir heute ohne Wind fahren – wie angenehm.

Kaum ist das Meer nicht mehr zu sehen befinden wir uns mitten in einer satten, grünen, weitläufigen und hügeligen Landschaft. Selbstverständlich führt uns die Eurovelo in diesem Naturpark auch über natürlichen Wegstrecken.

Die Steigungen, die wir hier überqueren sind so anspruchsvoll und unwegsam, dass wir ein paar Passagen jeweils ein Rad zu zweit schieben und dann das nächste Rad hinterher holen. Dabei und trotz der Anstrengungen bleiben die Ausblicke unbeschreiblich.

Die Eurovelo Streckenführung lässt uns damit eine Querung schieben, damit wir möglichst wenig auf der einzigen stark befahrenen Serpentinenstraße uns mit dem Fahrrad aufhalten müssen.

Ab Cabo da Roca stoßen wir dann auf eben diese Serpentinenstraße, auf der wir uns den Rest der Steigung dann noch ohne Radweg oder Seitenstreifen in den sonntäglichen Wochenendverkehr einfügen.

Was für ein Unterschied, alle Antennen auf Anspannung – unendlich viele Motorradfahrer und Autofahrer freuen sich über die Serpentinenfahrt und Motoren heulen auf, hin- und wieder überholen Rennradfahrer uns bepackten Reisenden. Auch hier sind wir wieder froh heute mal keinen Wind dabei zu haben. So schaffen wir es langsamen Trittes fast nach oben. Schön mal wieder Asphalt unter den Rädern zu haben.

Dort winkte uns ein geschäftstüchtiger Wirt von der Straße und bat uns vor sein Mini Restaurant, damit wir uns mit Kaffee und Quiche stärken. Besonders gestärkt haben uns tatsächlich seine Worte 😉 ach sagte er ein kleines Stück noch und dann ginge es bis Cascais nur noch entspannt bergab.

Und so war es dann auch, somit wurde diese Strecke vom höchsten Punkt des Berges zu unserer längsten Abfahrt, die wir je gefahren sind – leichter Rückenwind kam auch hinzu, so waren wir dann in einer unfassbaren Geschwindigkeit an der Küstenstraße nach Cascais unterwegs. Alles voll mit Autos, Bussen, Motorrädern, Mopeds Sonntagsausflugsverkehr aus und zurück nach Lissabon.

Ein wenig überfordert von diesen vielen Eindrücken sind wir froh, unser Hotelzimmer in Oeiras zu beziehen. Wir sind gespannt auf die morgige Route nach Lissabon.

Ein Gedanke zu „Ein Tag der Kontraste …

  1. Hallo ihr Lieben. Vor allem die beiden letzten Bilder haben mich beeindruckt. Diese Übermütigen Kapriolen des Meeres. Zu schön. Großartig, was ihr bisher geschafft habt. Weiterhin gute Fahrt. Umarmung = die Tante

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