… tastsächlich haben wir am Ende des heutigen Tages einen neuen Knotenpunkt unserer Touren geschaffen. Vor 2 Jahren waren wir auf dem Weg nach Faro, genau in diesem Ort und auch genau in dieser Unterkunft. So reiht sich Monesterio ein bei Passau, Maribor und Bad Gastein – es sind alles Orte, die wir bereits 2 oder mehrfach durchfahren haben.


Von Fregenal de la Sierra bis Monesterio hatten wir eine wundervolle Tour, abseits großer Hauptstraßen sind wir mit unseren Rädern allein mit der spanischen Natur. Und die gibt wirklich alles. Die lautesten Geräusche sind wir und das Bienen Brummen.



Alles blüht in gewaltigen Farben, als wenn die Blumen wüssten, dass sie ein paar Wochen weiter aufgrund der hohen Temperaturen in diesem Gebiet keine Chancen mehr haben. Kühe, Pferde, Schafe, Esel alles begutachtet uns mit skeptischem Blick.




Wir genießen Tapas im gut bekannten Hotel Leo und beobachten die quirligen spanischen Familien, die den Sonntag Abend hier auf der Terasse verbringen. Die lebhafte Sprache verursacht eine unglaubliche Geräuschkulisse und wir versuchen einzelne Wörter herauszufiltern, was uns natürlich nicht gelingt.


Am nächsten Moreh halten wir als erstes in Monesterio bei der Post um 3,5kg Gepäck nach Hamburg zu schicken. Laut Wetterprognosen werden wir in den nächsten Wochen weder Handschuhe noch Softshell Jacken oder Skiunterwäsche brauchen. Und so erleichtert geht es weiter Richtung Sevilla. Das freigewordene Gewicht werden wir für mehr Wasser am Rad benötigen 😉



Einen kurzen Abschnitt geht die Fahrt auf der N 630 entlang des Weges, den wir vor 2 Jahren gefahren haben. Damals sind wir in Santa Olalla De Cala abgebogen Richtung Nerva in die Minenregion, die uns so sehr beeindruckt wie auch erschöpft hat.





Diesmal sausen wir an der Abzweigung auf der leeren N 630 vorbei Richtung Sevilla. Es ist kaum zu glauben aber diese damalige Fernstraße, Vía de la Plata, scheint nur uns zu gehören. Wir sind begeistert von den Ausblicken, versuchen bei jedem schattigen Platz Pause zu machen.






Kurz bevor wir unser heutiges Hotel erreichen fordert uns die Strecke noch einiges ab, denn es gilt die letzte Hügelkette zu überwinden. Wir schlagen uns tapfer und werden belohnt mit einer kleinen Unterkunft mit schattigem Innenhof – super idyllisch. Nach einer ausgiebigen Dusche „chillen“ wir im Hof und füllen die fehlenden Elektrolyte mit Bier auf 😉


Hallo ihr Beiden. Ich finde eure Unterkünfte so großartig. Das sieht alles unglaublich urlaubig aus. Sonnengeflutete Terrassen, Tischlein deck dich. Und Kontakt zu interressanten Menschen. (die Betten sind hoffentlich auch gut) Ich verfolge euch weiterhin. Viele schöne Ereignisse für die nächste Wegstrecke wünsche ich. ciao = Tante
Guten Morgen,
ihr seht so entspannt und fröhlich aus , trotz der Anstrengungen der Fahrt zu den Entspannungsorten. Die Blühwiesen sind ja eine Augenweide .Die freie Straße würde mir zu denken geben, vielleicht ist sie wegen irgendwas oder ab irgendwo gesperrt , aber ist ja gut gegangen.
Übrigens, Bienen summen, Hummeln brummen.
Weiterhin viel Glück und Freude.
Ja das sind wieder wunderschöne Bilder und die Unterkunft ist perfekt. 🙂