… gleich nach dem Frühstück ging es los mit einem 5km langen steilen Anstieg. Dieser war tatsächlich so anspruchsvoll zu fahen, daß Birgit keine Fotos mehr machen konnte und sich während der Auffahrt am Mittelstreifen orientieren musste. Wenn selbst Wohnmobile sich im Schritttempo nach oben bewegen und PKWs halten, weil den Beifahrern schlecht wird – dann würden wir sagen dies ist wirklch anspruchsvoll und es erfüllt uns mit Stolz als wir den höchsten Punkt erreicht haben.

Die rasante Abfahrt führt uns dann wieder ins Kontrastprogramm, nämlich Strandmeile in britischer Hand, alles geordnet, Kaffee trinkend auf den Strand blickend. Plötzlich nichts mehr da von dem rauhen Abenteuer. Und kurz danach geht es dann wieder los.

Wir verlassen Andalusien und fahren weiter in der Region Murcia. Wenn ich die Landschaft so betrachte, ändert sich nur die Region, nicht die Landschaft – Spanien und deine Küstenregion 😉 wir werden dich nie vergessen.

Und natürlich ging es heute gleich wieder in die Steigung, ganz ehrlich reicht es uns tatsächlich langsam mal. Zuächst fahren wir durch große Flächen Obst und Gemüseanbau, die Arbeiter auf den Feldern grüßen freundlich und es rollt ganz gut.

Neuer Tag neue Bucht und deshalb geht es wieder in Serpentinen über den Berg, der uns im Wege steht. Der Wind ist uns gut gesonnen und hilft bei der einen oder anderen Anstrengung und schiebt ein wenig. Etwas später ist das dann irgendwie geschafft und die Aussichten belohnen uns, wir loben die ausgebaute Eurovelo 8 in diesem Abschnitt in höchsten Tönen.

Das hätten wir nicht tun dürfen 😉 Wir fahren heute den Abschnitt von Aguilas nach Mazarrón. Vor Mazarrón geht es dann nämlich in den Naturpark Sierra de las Moreras: Mehr Wanderweg als Radweg. Wir schieben große Teile durch Buchten, in denen vereinzelt Wohnmobile stehen, schrecken unversehens Zelter auf und haben so langsam das Gefühl hier aus dieser Landschaft nie wieder rauszukommen.

Dann geht es um eine Kurve und die Bucht von Mazarrón liegt vor uns. Jede Anstregung und die von heute Morgen sowieso schon lange ist vergessen, bei diesem Anblick!!! Rote Felsen, phosphorisierende Felsen in Lilatönen, krasse Felsformierungen und Sandsteinerosionen.

Wir sind schwer beeindruckt, ruhen uns aus und planen die nächsten Reiseabschnitte.

Ein Gedanke zu „Keine Chance mit Höhenangst …

  1. Ja, das war jetzt echt anstrengend. Aber diese Bilder sind unglaublich, vor allem diese Sandsteinerosionen. Wunderlich irgendwie. Umarmung = Tante

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