ab heute also die ersten wirklichen Radtage. Wir starten in Aub bei 7 Grad mit feinstem Nieselregen, etwas kalt, etwas Regen aber kein Problem. Wir wollen von Aub nach Feuchtwangen und dann nach Donauwörth. Das sind in zwei Tagen rund 150km. Mal abwarten wie es wird.

Erster größerer Stopp ist in Rothenburg ob der Tauber. Der Radweg, wieder nahezu ohne Verkehr. Es ist der Klassiker „Liebliches Taubertal“. Wunderschöne Natur, wir sind ganz alleine. Ist aber irgendwie klar wer fährt schon Ende März. Gegen Mittag erreichen wir Rothenburg ob der Tauber. Hier waren wir schon einmal 2020.

Nach den ersten Steigungen sind wir dort froh eine Pause mit Suppen und Kuchen in einem warmen Café zu machen. Kurz mal raus aus der frischen Luft 😉 eigentlich sind wir jetz schon geschafft. Wir haben für heute die Hälfte hinter uns.

Gestärkt geht es nun weiter Richtung Feuchtwangen. Bei Schillingsfürst müssen wir bei 12% Steigung das erste Mal schieben. Gegen 17Uhr sind wir bei unser Unterkunft in Feuchtwangen angekommen. Die Begrüßung ist überaus herzlich und die Bemerkung „was? ihr fahrt noch ohne „E“ das ist ja schon etwas Besonderes hier“ macht uns etwas stolz. Zimmer ist gut, das Essen super lecker aber uns fallen fast die Augen zu. Na,ja est ist ja auch schon 20.15Uhr 🙂

So heute dann nach Donauwörth. Wir starten bei 5 Grad, ziehen alles übereinander und die Strecke führt uns über endlose Gebiete von Feldern und Ackerland. Schön für Weitblick, dennoch auch langweilig für den Kopf….

Es geht entlang der Limes Linie der alten Römer (Limes Radweg) und beim Rasten hüllten wir uns in Decke und Schlafsack. Ja Sonne und Meer wären jetzt nicht schlecht, müssen wir uns noch erarbeiten 😉

In Oettingens wirklich schöner Altstadt finden wir ein Café, in dem es Mittagstisch gibt und unsere Räder direkt bei uns sind. Ist sonst immer ziemlich umständlich mit dem Gepäck. Suppe und Curryreis bringen uns richtig nach vorne!!!

In Harburg (ja das andere Harburg 😉 fahren wir an einer wirklich imposanten Burganlage vorbei der Harburg, diese verblasst aber wenn man genau dahinter das riesige Märkerzementwerk sieht. Wir sind wieder mal betroffen wie mächtig die Industrie Flächen in Anspruch nimmt.

Richtung Donauwörth gilt es noch das Nördlinger Ries zu durchfahren, danach ein paar Steigungen aus dem Meteoritenkrater heraus, rollen wir Richtung Donau. Kurz vor Donauwörth plötzlich eine Sperrung des Radweges daneben nur eine stark befahrene Schnellstrasse, auf die wir wirklich nicht gehören. Wir fahren also durch die Sperrung direkt auf die Baustelle. Birgit zuerst, klappt in Slowenien und auch in Spanien und … klappt auch in Deutschland. Es wird sogar extra für uns ein Bagger weggefahren. Ende des Tages kommt sogar die Sonne raus, ein netter Radler empfiehlt uns eine Unterkunft in Donauwörth, die auch noch Platz für uns erschöpfte Radler hat, sowohl ein Bett als auch ein Tisch fürs Abendessen. Anstrengend war es, viele Kilometer aber wir sind zufrieden.

Gespannt auf den morgigen Tag fallen wir in die Betten.

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Ein Gedanke zu „Durch das liebliche Taubertal …

  1. Ach,ist das schön mit euch zu fahren. Man braucht sich nicht abzustrampeln, nur in Gedanken den Nieselregen, die Steigung mit hochschieben, ans nächste Ziel zu denken. Und dann das Schönste: Die Freude auf die schnuckeligen Unterkünfte mit den warmen Suppen und den weichen(oder auch nicht) Betten mitzufühlen. Ich liebe eure Radtouren. J2eden Tag, wenn ich ins Dorf radle mit Gegenwind und 0,2 % Steigung, denke ich an euch. Seid geknutscht = Lilly

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