…wir bekommen von unserem verschrobenen aber irgendwie auch charmanten Gastgeber unser Frühstück auf einem Servierwagen ins Zimmer geschoben. Sehr wichtig war ihm zu erwähnen, dass alles selbst hergestellt wurde. Sein Lebensmotto in allen Richtungen auf alle Fälle ökologisch. Leckeren Rapshonig und Sonnenblumenhonig, ebenso selbstgekochte Marmelade und Knuspermüsli aus eigener Herstellung wurden aufgetischt. Wir hoffen er verzeiht uns, dass wir die außergewöhnliche Müslischüssel zunächst als ausgefallene Café Tasse verwendeten 😉 Damit konnten wir ihm auf jeden Fall ein deutliches Grinsen entlocken!!!



Nun geht es los, die Landschaft wird anspruchsvoller, die Felder nicht mehr so weit und großflächig. Während wir uns durch die heutigen Anstiege „quälen“ finden wir noch eine kleine Abkürzung, die es uns möglich macht unser heutiges Ziel zeitig zu erreichen. In Rochechouart haben wir endlich mal ein Hotel und zwar mit Restaurant, also erwartet uns heute ein warmes Abendessen, das lockt uns sehr.



Der 16%ige Anstieg kurz vorm Ortseingang schreckte uns dann auch nicht mehr… wir haben ja Zeit!!!


Heute Morgen waren wir sogar zu spät beim Frühstück, so langsam wird der Körper müde und wir immer langsamer. Zum Glück war noch nicht alles weggeräumt und man hatte Verständnis für die zwei verrückten Fahrradfahrer – wir durften noch satt werden.



Bei Sonnenschein aber auch eiskaltem Wind geht es weiter Richtung Osten von Rochechouart nach Limoges – für uns die erste größere Stadt, seit Paris 😉 Wir nehmen uns Zeit, machen Pausen und trotzdem sind die 45km mit 600hm bei eisigen Wind anstrengend.





Als wir Limoges erreichen, müssen wir erstmal das Verkehrschaos verarbeiten. Die Stadt besteht nur aus Auf- und Ab. Alles ist völlig unübersichtlich und Fahrradwege gibt es gar keine. Wir freuen uns über ein tolles Hotelzimmer mit einem erholsamen Bett. Natürlich schauen wir uns noch die Umgebung an, flüchten dann aber vor dem eisigen Wind aufs Zimmer. Den restlichen Abend verbringen wir mit der Planung unsererer morgigen Fahrt in die Rhone Alpes und wärmen uns auf.