versprach unser Gastwirt in Strehla. Und erhatte recht ;-)! Anstatt mit 8 Grad morgens zu starten, hatten wir heute nur 2 Grad.
Trotzdem stimmte die Wetter App nicht. Kalt aber die Sonne schien. Regen war erst in 3 Stunden angesagt. Als ab auf die Räder, kurz mit der Fähre auf die andere Seite (rechtselbisch stromaufwärts) dort ist die schönere Strecke – meint unser Wirt.
Und tatsächlich wird die Lanschaft Stück für Stück komplett anders. Es baut sich langsam das Kalksandsteingebirge bzw. die sächische Schweiz auf. Hinzu kommt, dass wir uns jetzt im nördlichsten Weinanbaugebiet Deutschlands befinden (auch hier leben sie davon 😉 @Susi ) bei den Temperaturen sicherlich nur Eiswein……
Um die Mittagszeit können wir den dunklen Wolken nicht mehr entkommen – schaffen es aber zu einem Schweizer Hüttenlokal unter Zeltpavillons. Zu Hagelsturm und Windböen gibt es Rivella, Rösti und Kasnudeln – dazu die richtige Skimusik aus den Lautsprechern.
Wohlbemerkt wir sind die einzigen Gäste – es ist gefühlt wie Skiurlaub. Noch ein wenig „komm hol das Lasso raus…“ und dann rechtzeitig den Absprung geschafft. Denn dann kommt die Sonne und die Einfahrt nach Dresden. Die Bilder fürs Auge sind einfach großartig. Da wir Dresden vor einiger Zeit

kulturell schon einmal erkundet hatten, haben wir heute nur das Gesamtpanorama genossen.
Wir nehmen einen Kaffee an der Brücke „das blaue Wunder“ – Elberadweg im April ein wenig skuril aber auch sehr besonders und wertvoll. Vorbei geht es noch an dem wirklich beeindruckenden Schloss von Pillnitz
und dann Stopp in Pirna. Sauna: ja!!! Schwimmbad: ja gerne!!! Tschechien: aufgeregt!!!! Zwischenstand: Etappenziel 1 erreicht 567 km, höchste Geschwindigkeit 55 km (aber nur von Ralf 😉 ich habe bei der Abwärtsfahrt meine neuen Magura Bremsen getestet….
Bin ab jetzt auch täglich dabei und freue mich auf eine tolle Tour mit vielen interessanten Orten und Begegnungen!
Weiterhin viel Spaß, Sonne, Gesundheit und eine ordentliche Portion Rückenwind!