eine ganz neue Wortbedeutung. Unser Start war eher schleppend (auch ein passendes Wortspiel für den heutigen Tag 😉 )

Jeden Morgen alles wieder einpacken, runterschleppen, aufsatteln.IMG_3046 Man muss sich schon daran erinnern, dass man das ja alles freiwillig macht. Wieder haben wir Glück mit dem Wetter. Immer kreist über uns ein kleines blaues Wolkenloch. Tritt man an, fühlt sich aber alles gleich wieder richtig an. so verlassen wir Pirna. Die Tschechei ist nahe, so schnell wie wir dachten,IMG_3051 werden wir das Ziel aber nicht erreichen. Wieder einmal glaubten wir unserem Navi mehr als den Einheimischen – wir kamen wunderbar voran bis zu einer Umleitung, das allein war noch nicht das Problem, aber diese Umleitung wurde dann noch einmal umgeleitet, das war auch mit einem Wechsel der Elbseite verbunden. Hier ist noch kurz anzumerken, dass es selbst bei Ansässigen eine immer 18CA7014-CFAE-4952-9576-515652C85B0Cwiederkehrende Frage ist, ist man eigentlich westelbisch oder ostelbisch – was auf historische Hintergründe zurückführt (BRD/DDR) oder auf die Himmelsrichtungen nord und südelbisch. Gerne wird aber auch links- und rechtselbisch benutzt – dabei ist auch immer zu klären stromaufwärts oder stromabwärts und wenn dann, wo geht es auf und wo ab??? Gemeint ist die Flussrichtung. Um auf unser eigentliches Problem zu kommen, sind wir mit den Fähren zweimal hin- und hergefahren, um dann sicher zu sein, dass wir linkselbisch flussaufwärts sind. Das Navi gab bei diesem vielen hin und her inzwischen auf und zeigte nur noch einen weißen Bildschirm mit schwarzem Pfeil an…

IMG_3057Wir fühlten uns auf der sicheren Seite 😉 als unsere Radwanderung richtig begann. Also unser work out of the day: trage dein Rad mit dem Gepäck so schnell du kannst nach oben – suche dir eine möglichst effektive Aufgabenlösung. Wir haben 4 Satteltaschen pro Rad, einen Sack und eine Lenkertasche. Der Parkour war 3 km lang. Das schnellste Team erhält das blaue Band. Der Preis eine wunderschöne Aussicht mit Elbschleife.

Kaum 10 km weiter passieren wir ganz unspektakulär einen Holzpfosten, der ankündigt, dass wir ein weiteres Ziel unserer Etappe errreicht haben. Ralf sagt: “ Es IMG_3063riecht wie die Alpen, es sieht aus wie die Schweiz und man bekommt Nasensonnenbrand wie im Skiurlaub. Deshalb kommt diese Gegend zu dem Namen „Sächische Schweiz“. Nein, es waren natürlich zwei Schweizer Künstler, die in die Dresdner Universität abgeordnet wurden.

Wir beschließen in Decin zu übernachten. (Die Hatscheks bekomme ich mit der Tastatur nicht hin…..;-( )

 

 

 

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