unserer letzten Radtour im September. Es soll wieder nach Passau gehen.
Wir haben ein sehr gutes Frühstück gehabt, lassen es in Linz ruhig angehen und starten erst um 10.30 Uhr. Der gestrige Regen hat sich verzogen, genauso wie nach bergauf, bergab kommt, ist auch sicher nach Regen kommt Sonne ;-). Ein kurzer Check der Fahrräder, alle 300km ist das anzuraten.
Nach Elbe und Moldau wird uns
auf dieser Wegstrecke die Donau begleiten. Die gut ausgeschilderte Wegstrecke, tut uns nach dem Böhmischen Wald sowas von gut. Endlich mal wieder klare Strukturen und nicht immer wieder Angst vor der nächsten Kurve. Der Donauradweg ist der so erhoffte Kontrast zu den
bisherigen Radwegen. Asphaltiert, breit und fast keine Steigung. Es gibt einen Hauch von Gegenwind, der fällt aber nicht ins Gewicht. Wir legen einen leichten Gang ein und fahren gleichmäßig Richtung Passau. Das erklärte Ziel ist, die 100km in einem Rutsch zu schaffen. Ungwohnt und schön sind, die immer mehr auftauchenden
Signale, zu einer Erfrischung willkommen zu sein.
Da wir uns schon sehr an unsere Pausen inmitten der Natur gewöhnt haben (alle 15 bis 20 km 10 Minuten Pause) haben wir das auch hier an der Donau so weiter gemacht. Nicht immer mit Einverständis der dort lebenden Tiere 😉 Wir halten kurz an, um zu besprechen wo wir mittags rasten wollen und ernten
plötzlich lautstarken Widerstand. Ganz klar waren wir hier nicht wirklich erwünscht…. aber wer waren sie ;- also doch noch einmal eine Tierfrage, die sicherlich Lilli beantworten kann 😉 waren es nur die Kröten oder hören wir da auch noch andere Stimmen im Hintergrund????
Es fing an, als wir sprachen und hörte nach ca. 5 Minuten abrupt auf.
Also ließen wir der Natur ihren Raum und begaben uns auf eine richtige Jausenstation, wo wir hingehören 😉 Da gibts es Brotzeit mit Almdudler, Fachsimpelei mit anderen Fahrradfahrern und Smalltalk über das Wetter. Herrlich leicht und irgendwie gehört man durchs Radeln zusammen.
Die zweite Hälfte nach Passau zieht sich etwas, Füße und Hände schlafen ein, das hängt mit der falschen Haltung, aufgrund der ermüdenden Muskulatur zusammen. Man entwickelt Methoden auch mental bei Laune zu
bleiben. Irgendwann ist man dann im Fluß.
Dann kommen wir in Passau an. Strahlend blauer Himmel. Wir kennen das hier noch so gut von unserer letzten Tour vom September letzten Jahres. Hier haben wir damals unsere Tour beendet. Jetzt sitzen wir zwischen Donau und Inn, im gleichen Biergarten, am selben Tisch wie damals. Wir
genießen den Moment im Biergarten bis zu den letzten Sonnenstrahlen, wollen aber zur Nacht aus Passau raus. Deshalb brechen wir noch auf in Richtung Schärding in Österreich. Kurz vor Schärding veranlasst ein kleiner uriger Landgasthof in Neuhaus uns zu stoppen. Direkt vom Fahrrad an den Tisch, Brotzeitjause für zwei Personen, Zweigelt und am anderen Ufer der Inn wird gejodelt,
während die Sonne endgültig hinter den Bergen verschwindet.
Passt schoaaaa 😉 (ach ja Tachostand 1065 km und wir haben den 4. Fluss, den wir bereisen: Elbe, Moldau, Donau, Inn)
Guten Morgen, ihr Lieben. Tja, Tierstimmen. Ausser den deutlichen Fröschen konnte ich den helleren Ton nicht zuordnen. Vielleicht ein Froschtenor? 🙂 Gute FAhrt weiterhin und noch bessere Erlebnisse. Gruss aus Niedersachsen= Lilly