so starten wir den heutigen Tag. Es geht von Meerseburg nach Fußach im Rheindelta. Dort wo der Rhein sich in den Bodensee mogelt, natürlich mit menschlicher Hilfe.

Wieder auf den Spuren unser Urlaubsreise mit den Kindern von vor 12 Jahren. Es ist nicht mehr ganz so idyllisch wie damals, die Natur schon auch die Wege und alles, nur die E Bikes, die damals eher die Ausnahme waren bestimmen sie hauptsächliche heute das Bild und auch das Tempo um den Bodensee. Die Frage stellt sich warum. Ich finde das super für die ältere Generation, für die ist es eine Möglichkeit in Bewegung zu bleiben und Dinge zu erleben, die sonst nicht möglich wären. Aber die ganzen anderen, die könnten doch einfach normal radeln, das ist doch genau der Ansatz, Tempo raus und nur mit eigener Kraft.

Durch die Hilfe der Tempomacher gibt es ein unglaubliches Gehassel und Gerase um den See. Schade und das bei der Kulisse, die eigentlich mehr Geruhsam verdienen könnte.

Beeindruckend war in Bregenz die Festspielbühne für Rigoletteo. Für uns bleib es bei der Betrachtung des Bühnenbildes und einem Picknick davor.

Langsam verabschieden wir uns von dem Bodensee. In Fußach werden wir uns Richtung Süden abwenden. Es gibt den neuen Rhein und den alten Rhein und alles ist noch etwas verwirrend. Die Berge kommen uns immer näher. Ebenso die Sorge, dass wir uns überschätz haben. Wir haben wieder Glück mit unserer Unterkunft. Ein Motel in Kriessingen in der Schweiz. Wieder ein sensationelles Panorama Zimmer das uns zum Picknick am Abend im Bett einlädt. Morgen geht es nach Chur. Wir haben Respekt und keine Idee was kommt.

Beim Frühstück heben wir wieder Showbühne mit Gewitter. Es regnet stark und dabei gibt es gemütlich Kaffee und Butterbrezeln. Wir warten einfach ab und lassen uns etwas Zeit. Dennoch bleibt es nicht aus bei Regen loszufahren. Es ist aber nicht kalt und wir fahren den Rheinradweg entlang nach Chur. Wegen des Regens gibt es nicht viele Bilder, dennoch wird klar, dass wir nun langsam mitten in den Bergen sind. Wir bekommen Respekt vor unserem Vorhaben 😉

Der Rhein verändert sich, er wird heller in der Farbe und führt sehr viel Geröll mit sich. Die Landschaft rechts und links immer schroffer und jedes Abweichen von der Strecke bringt starke Steigungen mit sich.

Chur kenn ich noch aus den Skifahr Zeiten. Geht es doch hier den Pass zur Lenzer Heide hoch 😉
Am Abend schauen wir uns noch die Altstadt an und planen ganz vorsichtig unseren ersten Pass Anstieg. Wir einigen uns auf einen kurzen ersten Abschnitt um ein Gefühl dafür zu bekommen wie es ist mit dem Gepäck auf den Rädern voran zu kommen. Das Hotel direkt an der Strecke ist zum Glück schnell gefunden.

Wir genießen hier heute Abend in Chur noch etwas IBIS Charme und freuen uns aufs Bett. Ach ja und morgen soll die Sonne wieder scheinen!!!!!!!!

Ein Gedanke zu „Frühstück mit Seeblick….

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